09.10.2020 - 21:03 Uhr
OberviechtachSport

FC OVI-Teunz freut sich auf das "schwerste Los" DJK Gebenbach

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Da helfen wohl selbst keine eigenen Gesetze, wie sie sonst im Pokal zitiert werden. Der FC OVI-Teunz steht am Samstag auf verlorenem Posten, und kann es kaum erwarten.

Christian Böl, Torwart des FC OVI-Teunz, wird gegen den Bayernligisten Gebenbach viele Kommandos geben dürfen.
von Josef Maier Kontakt Profil

Kalendarisch ist das ohnehin nicht möglich, und deswegen wird es auch die Sensation nicht geben: "Da müssten schon Weihnachten und Ostern zusammenfallen", sagt Josef Holler. "Und noch ganz viel Glück dazu kommen." Am Samstag (14 Uhr in Oberviechtach) erwartet Kreisliga-Spitzenreiter FC OVI-Teunz den Bayernligisten DJK Gebenbach aus dem Kreis Amberg-Sulzbach in der ersten BFV-Pokalhauptrunde. "Das war absolut das schwerste Los, das wir in diesem Topf bekommen konnten", meint der Spielertrainer, der selbst höherklassig gespielt hat.

Auf die Gebenbacher hält Holler große Stücke. "Eine ganz, ganz starke Bayernligamannschaft", urteilt er über das Team des Weideners Faruk Maloku. "In dieser Saison verkauft sie sich etwas unter Wert." Zuletzt hat er aber die Gebenbacher beim 3:3 bei seinem Ex-Klub ASV Cham gesehen. Und war einmal mehr beeindruckt.

"Unsere Chancen stehen gleich null", sagt er nochmal und dennoch freuen sich seine Spieler und er wahnsinnig auf diese Pokalpartie. "Das ist ein Bonusspiel für uns für die Leistungen im Totopokal." Seinen Spieler sollten die Partie einfach genießen. "Sie sollen mal sehen, auf welchem Niveau man Fußball spielen kann." Und natürlich sei das Spiel auch für den Verein "eine Riesensache".

Nicht mit dabei sein werden beim Kreisliga-Tabellenführer Stefan Eichstätter und Daniel Kellner. Die zwei Defensivkräfte sind angeschlagen. Holler hofft, sie aber bald wieder in der Punkterunde einsetzen zu können. An die Spieler, die auf dem Platz stehen werden, hat der Coach dann noch einen Wunsch: "Wir wollen das Ergebnis einigermaßen im Rahmen halten."

Klar ist auch, dass die Gebenbacher die Favoritenrolle annehmen, wie Trainer Maloku sagt: "Alles andere als ein Sieg von uns wäre natürlich eine Überraschung. Aber wir müssen und werden uns vom Kopf her entsprechend auf die Partie vorbereiten." Man nehme dieses David-gegen-Goliath-Duell also schon ernst, "schon allein, um im Rhythmus zu bleiben".

So wirklich glücklich ist man bei der DJK über dieses eingeschobene Pokalspiel aber nicht, viel lieber hätte man weiter in der Liga gespielt. Umso mehr geht es darum, im Wettkampfmodus zu bleiben: "Wir wollen die Spannung nicht verlieren", erklärt Maloku, dem neben Marco Seifert (Kreuzbandriss) nun auch Johannes Scherm länger fehlen wird. Der Defensivspieler verletzte sich im Donnerstagstraining schwer an der Schulter.

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