28.09.2020 - 15:24 Uhr
OberviechtachSport

Zwei Trainer, eine Meinung: Sieg des Kreisligisten im Pokalfinale verdient

Der Kreisligist schlägt im Kreispokalfinale den Bezirksligisten: "Und das nicht unverdient", steht für den Trainer des FC OVI-Teunz, Josef Holler fest. Thomas Gietl vom unterlegenen Verein TSV Detag Wernberg sieht das auch so: "Kein Spieler von uns hatte an diesem Tag Normalform erreicht."

Die Spieler des FC OVI-Teunz jubeln nach dem 1:0-Sieg im Kreispokalfinale gegen den TSV Detag Wernberg.

"Gefeiert haben wir nach dem Spiel am Samstag im Sportheim schon, soweit das eben mit Corona möglich ist", sagt der Trainer des FC OVI-Teunz, Josef Holler. 1:0 hatte der Kreisligist das Kreispokalfinale gegen den Bezirksligisten TSV Detag Wernberg gewonnen. "Das ist natürlich nochmals eine zusätzliche Motivation im Kampf um die Meisterschaft", so der Coach. Der Siegtorschütze Daniel Augustin, der nur vier Minuten nach seiner Einwechslung in der 59. Minute zum 1:0 einköpfte, sei kein Joker gewesen. "Wir haben momentan einen qualitativ hochwertigen Kader von 13, 14 Mann und es ist für den Trainer nicht einfach, wen er erst draußen sitzen lässt. Aber es natürlich schön, wenn man zusätzlich Qualität bringen kann", erklärt Holler.

Partie auf hohem Niveau

Der Sieg sei nicht unverdient gewesen. Zunächst habe der TSV Detag Wernberg mehr Ballbesitz gehabt, aber seine Mannschaft hatte die besseren Chancen. Holler: "Es war eine Partie auf hohem Niveau. Im letzten Drittel waren wir aber einfach stärker. Ich muss meinen Leuten ein Kompliment machen."

Jetzt konzentriere sich wieder alles auf die Meisterschaft. "Der Pokalsieg hat sicher zusätzliche Kräfte freigesetzt. Aber wir müssen trotz des deutlichen Punktevorsprungs in der Liga unsere Hausaufgaben machen. Die nächsten beiden Ligaspiele gegen den FC Neunburg und bei der SG Silbersee müssen wir gewinnen, um in Richtung Meisterschaft einen weiteren Schritt zu gehen."

"Der Gegner war gut und hat verdient gewonnen", sagt Thomas Gietl, Trainer des TSV Detag Wernberg. "Wir waren einfach zu wenig aggressiv und haben unsere Tagesform nicht erreicht." Die Qualität in seiner Mannschaft sei da, aber keiner seiner Leute habe am Samstag Normalform erreicht. "Es ist nicht so, dass wir gegen eine Laufkundschaft verloren haben. Der FC OVI-Teunz hat eine gute Mannschaft. Aber die Niederlage war unnötig", so Gietl.

Ein Dämpfer sei das für sein Team nicht. "Ich werde am Dienstag im Training alles ansprechen, was wir für Fehler gemacht haben. Wir brauchen Lösungen, um einen Gegner zu bezwingen und die hatten wir an diesem Tag eben nicht." Schade sei, dass das Finale eben nur eine Partie ohne Rückspiel sei und da sei die Tagesform entscheidend. "Die hat eben nicht gestimmt", bedauert Gietl.

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