05.10.2020 - 16:45 Uhr
PfreimdSport

Aufreger des Wochenendes: Grobes Foul beendet Comeback nach nur 40 Minuten

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Nach über einem Jahr stand Johannes Zeus von der SpVgg Pfreimd endlich wieder auf dem Platz. Erst nach der Halbzeit wurde er am Samstag eingewechselt. Aber sein Comeback dauerte nicht lange.

Der Pfreimder Johannes Zeus (links) wird in der 86. Minute von dem Seebacher Sandro Nickl attackiert, also ein ganz normaler Zweikampf, wie er in jedem Spiel zigmal vorkommt. Das Zusammentreffen der beiden Spieler ging für den Pfreimder jedoch nicht so gut aus. Zeus wurde schwer am Knie verletzt.
von Armin Eger Kontakt Profil
Beim Foul des Seebachers Sandro Nickl (rechts) wurde der Pfreimder Johannes Zeus schwer am Knie verletzt.

"Letzte Aktion von Johannes Zeus, dann war das Knie ab", schrieb unser Fotograf, der beim Landesliga-Heimspiel der SpVgg Pfreimd gegen den TSV Seebach am Samstag vor Ort war, unter sein Bild. Ganz so schlimm war es dann aber doch nicht. Das bestätigt SpVgg-Abteilungsleiter Stefan Mohaupt auf Anfrage von Oberpfalz-Medien. "Die erste Diagnose hat gezeigt, dass es wahrscheinlich kein Kreuzbandriss und auch kein Bruch im Knie ist. Aber jetzt müssen wir zunächst die MRT-Untersuchung im Laufe der Woche abwarten."

Pfreimd

Was war geschehen? Aufsteiger TSV Seebach, zu Gast bei der SpVgg Pfreimd, führte am Samstag mit 2:0 nach Toren von Waldemar Wagner (6.) und Christoph Beck (64.). "Der Seebacher Spieler Nickl ging recht schnell und intensiv in den Zweikampf", erinnert sich Mohaupt. "Das wäre bei dem Spielstand und der deutlichen Führung sechs Minuten vor Schluss gar nicht nötig gewesen."

Der Schiedsrichter ahndete das Foul des Seebachers Sandro Nickl in der 84. Minute mit der Roten Karte. "Der Seebacher hat sich auch gleich bei unserem Johannes entschuldigt, das tat ihm richtig leid", sagt der Abteilungsleiter. Johannes Zeus musste mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden.

Tragisch sei das alles für seinen Spieler, sagt Mohaupt, da es für Zeus die erste Partie nach seiner Verletzung war. "Im September 2019 hatte er sich in einem Punktspiel zu Hause einen Mittelfußbruch zugezogen. Er fiel lange aus, dann kam Corona und am Samstag stand er nach der langen Pause erstmals in einem Spiel wieder auf dem Platz."

Längerer Ausfall

Zunächst sei Zeus schon sehr niedergeschlagen gewesen, aber er habe offensichtlich den ersten Schock verdaut, meint Mohaupt. "Jetzt wollen wir hoffen, dass sich die Diagnose bestätigt und es kein Kreuzbandriss ist. Aber spielen wird Johannes heuer sicher nicht mehr."

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