01.09.2021 - 18:15 Uhr
PfreimdSport

Ferdinand Stipberger gewinnt zwei Bronzemedaillen

Der 49-jährige Realschullehrer feiert bei den deutschen Meisterschaften im Sportschießen Erfolge mit dem Luft- und dem Kleinkalibergewehr.

Ferdinand Stipberger mit der Bronzemedaille in der Disziplin Luftgewehr.
von Hans-Jürgen SchlosserProfil

Die diesjährige deutsche Meisterschaft im Sportschießen wird zur Zeit in München/Hochbrück auf der Olympiaschießanlage ausgetragen. Dabei messen sich die besten Schützen des Landes. Egal, ob Groß oder Klein, Breiten- oder Spitzensportler, mit Gewehr, Pistole oder Flinte, gekämpft wird um jeden Ring. Mit über 6000 Sportlern zählt die deutsche Meisterschaft der Sportschützen zu den größten Sportveranstaltungen in Deutschland (zum Vergleich: Bei den Olympischen Winterspielen 2018 waren knapp 3000 Athleten am Start).

In rund 35 Disziplinen in den unterschiedlichen Altersgruppen läuft die Jagd nach Titeln und Medaillen. Schätzungen zufolge werden in diesen drei Wochen rund 750000 Schuss abgegeben, etwa 200 ehrenamtliche Mitarbeiter sorgen für den reibungslosen Ablauf.

Für den Oberpfälzer Schützenbund/Schützengau Nabburg startet der 49-jährige Realschullehrer Ferdinand Stipberger, der stets als Medaillengarant gehandelt wird. Bereits am zweiten Wettkampftag überzeugte Stipberger in der Disziplin Kleinkaliber drei Mal 40 Schuss. Für die Hubertusschützen Knölling startend schaffte er knieend 380, liegend 391 sowie stehend 374 Ringe, also insgesamt 1145 Ringe. Damit belegte er den dritten Platz.

Mit dem Luftgewehr startete Stipberger einen Tag später für die Ehenbachtaler Schützen Holzhammer. Mit den Serien 104,4, 103,6, 103,5, 100,7, 102,6 und 100,6 Ringe erreichte er insgesamt 615,4 Ringe und holte somit die Bronzemedaille. Gold verpasste Stipberger nur um 2,3 Ringe, vor ihm lagen nur Christian Brenneisen (616,1) und Markus Bauer (617,7).

 

 

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