22.03.2019 - 16:49 Uhr
PfreimdSport

Pfreimd gibt den Druck weiter

David gegen Goliath - auf dieses Spiel trifft dieser Vergleich ganz sicher zu. Die SpVgg Pfreimd will aber gegen die SpVgg SV Weiden nicht kleinbeigeben.

Der Pfreimder Maximilian Herzog (links) und Martin Kovac von der SpVgg SV Weiden im Zweikampf. Im Hinspiel siegten die Weidener klar mit 6:0. Der Einsatz von Kovac ist fraglich.
von Externer BeitragProfil

Am Sonntag (15 Uhr) erwartet die SpVgg Pfreimd im Lokalderby der Landesliga Mitte die SpVgg SV Weiden. Die Wetterprognosen stehen für das Wochenende günstig, demnach dürfte dem Spiel nichts im Wege stehen.

Am letzten Samstag musste die SpVgg Pfreimd mit einer knappen 1:2-Niederlage die Heimreise aus Passau antreten. Mit der Vorstellung der Mannschaft war Trainer Tobias Bernklau grundsätzlich zufrieden, vor allem die kämpferische Leistung gefiel den Verantwortlichen der SpVgg und den zahlreich mitgereisten Fans. Lange führte man durch den Treffer von Max Mischinger in der 25. Spielminute. Schlussendlich setzte sich dann der favorisierte Gastgeber, auf dem für Pfreimd ungewohnten Kunstrasenplatz, doch knapp durch.

Nun geht es gegen den Bayernliga-Absteiger aus Weiden, bei dem man im Hinspiel klar mit 0:6 verloren hat. Damals hatte man aus Sicht der Pfreimder zu viel Respekt vor dem Namen und der großen Kulisse. Auch in diesem Spiel wird das Hauptaugenmerk der SpVgg Pfreimd auf der Defensive liegen und dann mit schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen. Der Druck liegt sicherlich auf der SpVgg SV Weiden, will so nochmals ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können.

"Wir zeigten letzte Woche eine durchwegs anspruchsvolle Leistung. Nun müssen wir im Spiel gegen die SpVgg Weiden von Beginn an den Respekt ablegen und versuchen die Leistung der Vorwoche zu bestätigen", sagt Tobias Bernkau im Vorfeld des Derbys. Die SpVgg Pfreimd wird mit dem Kader der Vorwoche antreten, Sebastian Ring ist noch nicht wieder einsatzbereit.

Mit fünf Siegen in Folge manifestierte die Elf von Trainer Andreas Scheler Tabellenplatz drei und schielt bei 15 Punkten Rückstand (zwei Spiele weniger) auf den SV Donaustauf, weiter auf Rang zwei.

Dennoch tritt der Weidener Übungsleiter auf die Euphoriebremse: "Gerade ein Derby muss erstmal gespielt und gewonnen werden. Ich bin natürlich froh, dass wir gut aus den Startlöchern gekommen sind. Trotzdem muss man ehrlich sagen, dass am vergangenen Freitag sehr viel Glück dabei war." Im ersten Heimspiel des Jahres sorgte Stefan Graf erst in der Nachspielzeit für den glücklichen 2:1-Siegtreffer gegen den FC Tegernheim, dem eine zuvor schwache Leistung der Heimelf vorrausging: "Wir waren nicht präsent in der Defensive und nach vorne fehlte uns die Durchschlagskraft. Das muss wesentlich besser werden. Wir haben im Hinspiel gemerkt, dass es zur Sache gehen wird. Dazu ist Pfreimd mit ihren Zuschauern im Rücken nochmals stärker", sagt Scheler.

Personelle Probleme drücken die Laune von Andreas Scheler. Mit Matthias Heinl und Thomas Wildenauer mussten beiden Außenverteidiger gegen Tegernheim verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Beide konnten zumindest wieder trainieren, wobei deren Einsätze noch nicht sicher sind. Zudem stehen mit Noah Scheler, Martin Kovac, Kevin Grünauer und Bastian Strehl weitere angeschlagene Akteure mit Fragezeichen auf der Kaderliste.

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