Update 17.03.2021 - 15:29 Uhr
PfreimdSport

Trainerwechsel bei der SpVgg Pfreimd

Mit dem Abstieg aus der Landesliga Mitte haben sich die Verantwortlichen der SpVgg Pfreimd abgefunden. Die derzeit spielfreie Phase haben sie genutzt, um die personellen Weichen für die neue Spielzeit in der Bezirksliga zu stellen.

Bastian Lobinger (Mitte) übernimmt bei der SpVgg Pfreimd das Traineramt von Tobias Bernklau (rechts). Links im Bild Abteilungsleiter Stefan Mohaupt.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Der Chef hört auf, der "Co" übernimmt: Fußball-Landesligist SpVgg Pfreimd bedient sich eines in der Branche beliebten Kniffs. Bastian Lobinger übernimmt zur neuen Saison seinen Heimatverein als alleinverantwortlicher Trainer, weil der bislang tätige Tobias Bernklau familienbedingt kürzertritt. "Dieser Schritt war schon länger unser Plan, ich habe aber erst im nächsten Jahr damit gerechnet", sagte Lobinger zu seiner "Beförderung".

Der sich ankündigende abermalige Nachwuchs im Hause Bernklau ließ den Wechsel auf dem Cheftrainerposten aber dann doch schneller aktuell werden. "Es war schon immer mein Ziel, als Spielertrainer bei meinem Heimatverein zu wirken", merkte Lobinger an, der in diesem Jahr 30 Jahre alt wird. Abteilungsleiter Stefan Mohaupt bedankte sich in einer Vereinsmitteilung bei Bernklau für dessen sechsjähriges Wirken, zunächst in der zweiten und anschließend in der ersten Mannschaft mit dem "Abenteuer Landesliga". "Ich bin den Verantwortlichen sehr dankbar, für die Unterstützung und das in der gesamten Zeit entgegengebrachte Vertrauen, besonders in schwierigen Phasen. Es war immer eine Freude, Teil dieser Mannschaft zu sein", sagte der nun bald scheidende Trainer.

Über neue Ziele zu fabulieren, gleicht derzeit dem berühmten Stochern im Nebel, und dennoch gibt sich in Pfreimd niemand mehr einer Illusion hin: Der zweijährige Ausflug in die Landesliga war ein Erlebnis, mit der Rückkehr in die Bezirksliga hat sich jeder im Verein abgefunden. "Das wird für uns eine Umstellung. Nach einer derart langen Pause fangen vermutlich alle Teams wieder bei Null an. Aber für uns wird es darum gehen, nach zwei Jahren fast ausschließlich defensiver Arbeit, wieder mehr das Spiel mit dem Ball in den Vordergrund zu rücken", hat Lobinger bereits einen ersten Ansatz seines künftigen Wirkens gefunden. "Wir wollen versuchen, in der Bezirksliga wieder Fuß zu fassen."

Aber ein Gutes hat auch der derzeitige fußballerische Stillstand: Lobinger nutzt die Pause, um an seiner Trainer-B-Lizenz zu arbeiten. Noch in den Sternen steht dagegen die Fortführung der aktuell unterbrochenen Spielzeit. "Ich rechne eher mit einem Saisonabbruch und der Wertung nach dem Punktequotienten." Das Erreichen eines stabilen Inzidenzwertes unter 35 sei in der mittleren und nördlichen Oberpfalz höchstens Utopie. "Vielmehr sollten wir erst einmal schauen, die nächste Saison rechtzeitig beginnen und durchbringen zu können", schwingt bei Lobinger durchaus noch ein Hauch Skepsis mit. Positiv stimmt den Pfreimder Neu-Trainer dann immerhin, dass gleich zwölf A-Jugendliche zum Seniorenkader aufrücken werden. "Die bringen einen Schub ins Team", ist sich Lobinger sicher. Dann müsste es eigentlich nur noch losgehen.

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