08.07.2019 - 17:14 Uhr
PirkSport

Maximilian Zeus trotzt dem Seitenstechen

Bei der Berglauf-Europameisterschaft in Zermatt springt für den Läufer aus Pirk Platz 34 heraus. Nur ein Deutscher war schneller.

Maximilian Zeus am Fuße des Matterhorns: Der Pirker nahm an der Berglauf-Europameisterschaft in Zermatt teil und kam als zweitbester Deutscher ins Ziel.

Bei der 18. Austragung der Berglauf-Europameisterschaft im Schweizer Bergort Zermatt erreichte Maximilian Zeus (LG Telis Finanz Regensburg) den 34. Platz. In der Mannschaftswertung belegte der Läufer aus Pirk (Landkreis Neustadt/WN) zusammen mit Anton Palzer (25.), Marcel Krieghoff (39.) und Marc Schulze (40.) den achten Rang.

Nach einem kurzen Regenschauer am Morgen schien zum Start des Männerrennens im Zermatter Ortskern die Sonne und die Läufer durften sich über ideale Bedingungen freuen. Bereits auf den ersten beiden, nahezu flachen Kilometern durch Zermatt wurde von den Topläufern aus Großbritannien, Italien und Norwegen ein hohes Tempo angeschlagen. Maximilian Zeus reihte sich zusammen mit dem Berchtesgadener Anton Palzer im hinteren Teil der Spitzengruppe ein, um eine gute Ausgangsposition am Beginn des Anstiegs zu haben.

Dieser forderte den Athleten vor allem zwischen Kilometer vier und sechs mit Steigungen von stellenweise über 30 Prozent alles ab. Dabei bekam der Pirker Student plötzlich Seitenstechen und verlor dadurch wertvolle Zeit und Platzierungen. Nach und nach konnte er sich von diesen befreien und das Tempo wieder erhöhen. Auch wenn er sich Stück für Stück an die große Gruppe vor ihm heranarbeitete, konnte er bis zum Ziel am Riffelberghaus nur noch wenige Plätze gutmachen. Für die 10,1 Kilometer lange Stecke mit 1030 Höhenmetern benötigte er 58:42 Minuten und erkämpfte sich Platz 34.

"Natürlich ist es bitter wegen Seitenstechen so viel Zeit zu verlieren", sagte Zeus nach dem Zieleinlauf. "Aber ich bin froh, dass ich im oberen Teil noch einmal mein Potenzial andeuten konnte und immerhin als zweitbester Deutscher ins Ziel kam." Europameister wurde der Brite Jacob Adkin in überragenden 53:21 Minuten. Gleichzeitig sicherte er sich mit seinen Teamkollegen den Titel in der Mannschaftswertung. Für die besten deutschen Platzierungen sorgten Stefanie Doll im Frauenrennen und Dominik Müller im Rennen der Junioren mit Platz sechs.

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