27.05.2019 - 16:54 Uhr
PirkSport

Teil eins der EM-Norm geschafft

Maximilian Zeus wusste vorher nicht so recht, wo er leistungsmäßig steht. Jetzt hat der Läufer aus Pirk die Gewissheit: Er steht ganz gut da.

Keine Zeit für den herrlichen Blick nach unten: Maximilian Zeus strebt dem Ziel entgegen.
von Externer BeitragProfil

Maximilian Zeus (LG Telis Finanz Regensburg) eröffnete seine Berglaufsaison am Sonntag mit Platz 3 beim international besetzten Gamperney Berglauf in Grabs (Schweiz). Dieses Rennen war auch der deutsche Qualifikationslauf für die Berglauf-Europameisterschaft.

Unweit der deutsch-schweizerischen Grenze galt es auf knapp 8,8 Kilometern eine Höhendifferenz von 1000 Höhenmetern zu bewältigen. Dabei führte die Strecke zunächst flach durch den Ort Grabs, ehe der Anstieg sukzessive steiler wurde. Die größte Herausforderung für die rund 300 Läufer sollte jedoch der abschließende Wiesenhang werden.

Dieser forderte den Läufern auf dem letzten Kilometer mit einer durchschnittlichen Steigung von über 30 Prozent noch einmal alles ab, ehe das Ziel knapp unterhalb des Gipfels erreichte wurde. Im unteren Teil der Strecke hielt sich der amtierende Deutsche Berglaufmeister Zeus zunächst zurück und erreichte mit 25 Sekunden Rückstand die Zwischenzeit nach 5,8 Kilometern. Danach begannen die ersten sehr steilen Abschnitte der Strecke und der Pirker Student fand immer besser in seinen Rhythmus.

Im finalen Zielhang konnte er sogar noch einmal Zeit auf die Spitze gut machen und erreichte nach 47:40 Minuten hinter Daniel Lustenberger (Kriens, 46:45) und Marc Schulze (Dresden, 47:01) als Drittplatzierter das Ziel. Mit Platz zwei in der deutschen Wertung hat er sich somit auch für einen Einsatz bei der Berglauf-EM empfohlen, jedoch muss er den zweiten Qualifikationslauf am kommenden Wochenende abwarten, ehe er zur Nominierung vorgeschlagen werden kann.

"Der erste Berglauf des Jahres ist oft nicht einfach und deshalb bin ich heute glücklich, Platz zwei in der deutschen Wertung erreicht zu haben", sagte Zeus nach seinem Zieldurchlauf. Viel Zeit zu Erholung bleibt ihm nach seinem Auftritt in der Schweiz nicht. Bis zum Nofi-Lauf am Mittwochabend wird er alles versuchen, um bestmöglich erholt an den Start gehen zu können und an der Spitze mitlaufen zu können.

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