Der SV Poppenreuth hat mit einem 3:1-Sieg gegen den SSV Kasendorf am vorletzten Spieltag der Bezirksliga Ost den Klassenerhalt perfekt gemacht. Den Hausherren merkte zu Beginn den Ernst der Lage an. Etwas nervös und vorsichtig wurde agiert. Mit zunehmender Spieldauer legte man dies jedoch ab und erspielte sich ein Übergewicht. Nach einer halben Stunde wurde Mlika ohne Ball im Strafraum umgerissen, was der aufmerksame Schiedsrichter sah und mit Strafstoß ahndete. Der Gefoulte selbst verwandelte sicher. Danach wurde der Gast aggressiver und es brannte mehrmals vor dem heimischen Tor. Kurz vor der Pause dann ein schulmäßiger Konter, den Samek mit einem Flachschuss ins lange Eck zum 2:0 vollendete.
Nach der Pause fiel gleich der Anschluss durch den Gast, als der SV Müller am langen Pfosten vollkommen allein ließ und der keine Mühe hatte einzuköpfen. Aber dieses Mal steckte der Gastgeber nach einem Gegentreffer den Kopf nicht in den Sand, sondern fightete weiter und hatte durch Mlika, Dvali und Kule mehrmals die Möglichkeit, das Ergebnis auszubauen. Kasendorf wollte sich mit der Niederlage nicht abfinden und kämpfte bis zur Schlussminute, aber die Abwehr des SVP stand gut und ließ nichts mehr zu. In den Schlussminuten gab es dann die endgültig die Entscheidung, als der gute Schiedsrichter ein Handspiel sofort erkannte und Mlika den fälligen Elfer wiederum sicher verwandelte. Nach dem Bekanntwerden der Niederlage der SpVgg Selb 13, die nun vier Punkte Rückstand hat, in Waldstein lagen sich die Poppenreuther Heimelf jubelnd in den Armen. Der erste Sieg 2023 und der Klassenerhalt waren geschafft.
SV Poppenreuth - SSV Kasendorf 3:1 (2:0)
SV Poppenreuth: Fiala, Vondrasek, Sticht (66. Umanskyi), Vanek, Mlika, Dvali, Dockal, Kule, Samek (57. Semenov), Zozulia, Tesar
SSV Kasendorf: Porkert, Schmeußer, Fuchs, Gunzelmann, Müller, Carl (58. Pistor), Schmittlein (65. Ziegler), Philipp, Schwender (46. Mullen), Büttgen (73. Buchta), Schorn (51. Böhmer)
Tore: 1:0 (29./Foulelfmeter) Mlika, 2:0 (43.) Samek, 2:1 (51.) Müller, 3:1 (88. Handelfmeter) Mlika – SR: Moritz Fischer (Amberg) – Zuschauer: 65












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