17.11.2021 - 12:39 Uhr
PressathSport

Kein Wort zum Sport: Basketballer Sebastian Fritsch

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Basketballer der DJK Neustadt, dass er sich nach dem Aufstehen erstmal seiner Sudoku-App widmet und gerne mal für eine Woche mit einem NBA-Profi tauschen würde.

Sebastian Fritsch (weißes Trikot) auf dem Weg zum Korb.
von Alfred Schwarzmeier Kontakt Profil

Vom Fußball zum Basketball: Als Kind jagte Sebastian Fritsch dem runden Leder nach, ehe ihn sein Bruder zum Basketballtraining bei der DJK Pressath mitnahm. "Von da an hat sich die Liebe zum Basketballsport bei mir entwickelt", sagt der 22-Jährige, der einer der Leistungsträger beim Zweitregionalligisten DJK Neustadt ist.

Dass der junge Pressather über jede Menge Basketball-Talent verfügt, war offensichtlich, als er zunächst zum TB Weiden und dann als 13-Jähriger in die Nachwuchsschmiede des BBC Bayreuth wechselte. Bereits in der ersten Saison bekam der junge Oberpfälzer Einsatzzeiten in der Jugend-Bundesliga, was einen Riesenerfolg für angehende Basketballer darstellt. Am Ende der Spielzeit zeichnete die Liga Fritsch als zweitbesten Neuling des Jahres aus.

Zur Saison 2014/2015 kehrte Fritsch mit einer Doppellizenz zur DJK Pressath zurück und unterstütze die Herrenmannschaft. "In dieser Saison sind wir in die Bezirksoberliga aufgestiegen und haben den Bezirkspokal gewonnen." Die Erfahrungen, die er in der Nachwuchs-Bundesliga und im Herrenbereich in der 1. Regionalliga in Bayreuth, sammelte, kommen seit 2017 der DJK Neustadt in der 2. Regionalliga zugute. Fritsch arbeitet als Technischer Produktdesigner (Fachrichtung Maschinen- und Anlagenbau) bei einem Unternehmen in Pressath.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Sebastian Fritsch: Durch meinen Sport bin ich sehr heimatverbunden und kann mir in nächster Zukunft nicht vorstellen, Bayern zu verlassen. Hier lebt der Großteil meiner Familie und Freunde. Bei uns ist es sowieso am Schönsten.

ONETZ: Über was können Sie so richtig lachen?

Sebastian Fritsch: Mein absolutes Highlight sind (schlechte) Flachwitze. Da kann mir schon mal die Luft wegbleiben vor Lachen. Je offensichtlicher die Pointe, desto besser.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Sebastian Fritsch: Mein großer Bruder war schon von klein auf mein Vorbild. Trotz des Altersunterschieds von fünf Jahren habe ich immer versucht, mit ihm mitzuhalten. Er war auch ausschlaggebend dafür, dass ich mit dem Basketball begonnen habe.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Sebastian Fritsch: Ganz klar mit Jakob Lundt aus dem Podcast „Baywatch Berlin“ mit Klaas Heufer Umlauf. Aus dem Grund, weil Jakob als Kaffee-Experte mir zeigen kann, wo es seiner Meinung nach den allerbesten Kaffee gibt, und weil ich gerne mit ihm einfach drauf los quatschen möchte.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Sebastian Fritsch: Bei einem Hot Brownie mit Vanilleeis und Schlagsahne. Gerne auch mit einem Nachschlag.

ONETZ: Welche App darf auf Ihrem Smartphone auf keinen Fall fehlen?

Sebastian Fritsch: Whatsapp, da es den schnellen Austausch von Informationen und Unterhaltungen möglich macht. Außerdem verbringe ich gerne viel Zeit in meiner Sudoku-App. Am liebsten löse ich Aufgaben früh am Morgen im Fortgeschrittenen-Level, um mein Gehirn auf den Tag vorzubereiten.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt oder Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Sebastian Fritsch: Puh, das ist gar nicht so einfach. Ich glaube, es waren damals ein paar neue Basketballschuhe. Diese nutzen sich bei meiner hohen Trainingsfrequenz verhältnismäßig schnell ab.

ONETZ: Was war Ihr erstes Auto?

Sebastian Fritsch: Ein kleiner, weißer Seat Ibiza. Das Auto fahre ich noch immer und es hat mich noch nie im Stich gelassen.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Sebastian Fritsch: Ich bin ein großer Fan von „Kitchen Impossible“, einer unterhaltsamen Kochsendung mit Tim Mälzer. Ich habe zwar noch wenig Ahnung von der Kulinarik, aber ich finde die Challenges und Sticheleien sowie das Reisen in unterschiedlichste Länder sehr spannend. Generell bevorzuge ich aber Plattformen wie Netflix.

ONETZ: Hotel oder Campingplatz? Berge oder Meer? Wie sieht der perfekte Urlaub für Sie aus?

Sebastian Fritsch: Ein Hotel mit Poolblick macht für mich den perfekten Urlaub aus. Einfach die Füße hochlegen, eine warme Brise spüren und ein gutes Buch zur Hand haben, traumhaft.

ONETZ: Wenn Sie sich ein Talent aussuchen könnten, welches wäre das?

Sebastian Fritsch: Ein Talent eher weniger. Ich würde mir lieber Superkräfte wünschen. Wer wollte denn nicht schon einmal superstark sein?

ONETZ: Welchen Traum würden Sie sich gerne erfüllen?

Sebastian Fritsch: Ein großer Traum ist es, für eine Woche das Leben eines erfolgreichen NBA-Spielers mit meinem zu tauschen, um das Profi-Dasein hautnah mitzuerleben.

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