10.09.2020 - 16:01 Uhr
PressathSport

Reise zum Neusiedler See lohnt sich für Triathleten

Pressather Triathleten starteten beim beim Austria Triathlon in Podersdorf. Und dies durchaus erfolgreich.

Vor dem Start guter Dinge: Stephan Pollert, Klaus Ginglseder und Sven Pollert (von links) nahm den Austria Triathlon in Podersdorf/Österreich in Angriff.

Beim Austria Triathlon in Podersdorf (Österreich) waren zwei Triathleten der DJK Pressath und ein ehemaliger Pressather am Start. Sie warteten unter extremen Bedingungen teils mit neuen persönlichen Bestleistungen und beachtlichen Platzierungen auf der Halbdistanz auf.Mit einem bestens erarbeiteten Corona-Konzept wurde das Rennen in seiner 33. Auflage mit über 500 Startern ausgetragen. Statt des üblichen Massenstarts gingen die Athleten im Abstand von fünf Sekunden auf die Strecke. An Position sechs gesetzt, nahm der frühere DJK-Athlet und inzwischen für München startende Sven Pollert die 1,9 km lange Schwimmstrecke in Angriff, gefolgt von seinem Vater Stephan Pollert und Klaus Ginglseder. Starker Wind sorgte im flachen Neusiedler See für schwierige Bedingungen. Mit einer soliden Schwimmzeit von gut 26 Minuten erreichte Sven Pollert die erste Wechselzone, sein in der AK M 55 startender Vater folgte nach gut 32 Minuten und Ginglseder fünf Minuten später.

Die Radstrecke über 90 km durch das flache Gelände des Nationalparks Neusiedler See wurde mit jeder der drei Runden auch aufgrund des starken Windes härter. Sven Pollert erreichte nach knapp über zwei Stunden mit einem Schnitt von über 42 km/h die Wechselzone. Stephan Pollert und Ginglseder folgten mit 2:24 und 2:37 Stunden.

Auf der 21,1 km langen Laufstrecke hatten alle mit der Hitze und dem Wind zu kämpfen, zudem war sie aufgrund von Schotter-Wegen, Steigungen und Kurven alles andere als schnell. Sven Pollert erreichte dennoch mit neuer persönlicher Bestzeit von 3:56:14 Stunden auf der Halbdistanz als bester deutscher Amateur und Platz zwei in seiner Altersklasse (M24-29) das Ziel als Gesamtfünfter. Sein Vater freute sich nach 4:49 Stunden über den Altersklassensieg (M55-59). Für Ginglseder blieb die Uhr bei 5:42 Stunden stehen.

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