04.02.2020 - 13:06 Uhr
PressathSport

SG Eichenlaub Pressath feiert Klassenerhalt

Vor dem letzten Wettkampftag in Feucht benötigten die Bogenschützen rein rechnerisch noch zwei Siege zum Verbleib in der Regionalliga. Als diese eingefahren sind, dürfen auch die Pressather Ersatzschützen ran.

Der Pressather Bogenschütze Hubert Schulze in Aktion.
von Externer BeitragProfil

Endlich mal wieder ein entspanntes Saisonfinale für die Regionalliga-Bogenschützen der SG Eichenlaub Pressath. Gastgeber BS Feucht war schon so gut wie abgestiegen, doch das junge Team zeigte in eigener Halle, dass es nicht aufgab. Neumarkt 2 hingegen hatte nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Das Mittelfeld der Liga mit Oberkotzau, Trudering, Pressath und Sackenbach wollte sich die Neumarkter von Hals halten, während München und Eggenfelden um den Aufstieg kämpften.

Pressath kam mit einem komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsränge nach Feucht. Lediglich zwei Siege waren rechnerisch noch nötig, um den Klassenerhalt zu sichern. Dies setzten Christian Wagner, Andreas Maier und Hubert Schulze bereits in den Matches gegen die KKS Sackenbach (6:2) und die BS Feucht (6:2) mit Erfolg um.

Nun konnte Pressath auch die Ergänzungsschützinnen ins Rennen schicken. Für Maier und Wagner kamen im Oberpfalzderby gegen BS Neumarkt 2 Marianne Späth und Daniela Schmeller ins Team. Christian Wagner übernahm das Coaching, und das Team verkaufte sich teuer und rang den Neumarktern ein 5:5 ab. Auch dem ATSV Oberkotzau machte es das Team trotz einer 4:6-Niederlage nicht leicht. Gegen die BS Eggenfelden merkte man, dass die Luft raus war. Ein deutliches 0:6 zwang Mannschaftsführer Wagner zum Handeln.

Gegen den PSV München wechselte Wagner wieder zur Startaufstellung zurück. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits alle Entscheidungen gefallen. Dennoch schenkten sich die Teams nichts. Es ging über die volle Distanz von fünf Sätzen. Allerdings bedeutete der letzte 8er-Schuss von Wagner den Verlust des Entscheidungssatzes (56:57) und Pressath verlor knapp mit 4:6.

Gegen Gartenstadt Trudering wechselte Maier mit Späth, und wieder sorgte die Ersatzschützin für eine Überraschung. Nach vier Sätzen stand es bereits 5:3 für Pressath. Aber die Oberpfälzer konnten im letzten Satz gegen eine starke 57 der Truderinger nichts ausrichten. Am Ende stand ein verdientes 5:5. Alles im allem war es eine gute Saison für das Pressather Team. In der vergangenen Saison noch stark abstiegsgefährdet, setzte sich die SG diesmal im Mittelfeld fest.

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