19.10.2018 - 11:54 Uhr
Raigering bei AmbergSport

Panduren lassen sich nicht blenden

Beim SV Raigering ist man zufrieden mit der ersten Saisonhälfte in der Fußball-Bezirksliga Nord. Vor dem Rückrundenauftakt warnt Trainer Martin Kratzer vor der SpVgg Schirmitz.

von Autor GTHProfil

Die Hinrunde in der Fußball-Bezirksliga Nord ist Geschichte. Der SV Raigering zieht nach 15 Partien eine gute Bilanz. „Im Schnitt pro Spiel zwei Punkte und über zwei Tore zu erreichen, ist absolut in Ordnung“, stellt Trainer Martin Kratzer fest. 19 Gegentreffer dagegen trüben die Abrechnung. Zuhause im Pandurenpark ist der SVR nach wie vor ungeschlagen. Lediglich der SV Schwarzhofen konnte mit einem 1:1 der Heimstärke einen Kratzer beibringen. „Ich bin zufrieden, dass wir nach dem Abstieg in der Spitzengruppe dabei sind“, sagt der Trainer.

Dazu trug auch der Sieg gegen den SV Kulmain bei, mit dem das Punktekonto auf die angepeilten 30 Zähler hochgeschraubt wurde. Nach dem Spiel gegen Kulmain lobte Kratzer, dass seine Mannen von Beginn an konzentriert den Willen zeigten, die Fünferkette zu bespielen und Lösungen zu finden. In der ersten Hälfte konnten sie die Chancen noch nicht nutzen. Die Geduld sollte sich im zweiten Durchgang auszahlen. „Vor allem haben wir gesehen, dass man Spiele auch durch Standards gewinnen kann.“

Einen Sieg sollten die Panduren auch am Samstag, 20. Oktober, einfahren können – zumindest auf dem Papier. Der Tabellenzwölfte SpVgg Schirmitz kommt in den Pandurenpark (Anstoß 16 Uhr) und sollte der Heimbastion an sich nicht gefährlich werden. Glaubten die Bezirksliga-Kenner zu Saisonbeginn der Schirmitzer Zielsetzung „Klassenerhalt“ nicht, so zeigt der bisherige Saisonverlauf, dass SpVgg-Trainer Josef Dütsch mit seiner Einschätzung richtig lag.

Blenden lässt sich der SVR aber nicht. „Schirmitz hatte gegen vordere Teams stets enge Spiele und kaum Torchancen zugelassen“, analysierte Martin Kratzer. Die Raigeringer wollen mit einem weiteren Sieg enger an die Tabellenspitze heranrücken, auch wenn dies nicht ganz allein in ihren Händen liegt.

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