10.05.2019 - 15:32 Uhr
Raigering bei AmbergSport

Im Stadtderby geht es um mehr als nur das Ergebnis

In die Kategorie "normales Spiel" fallen die Duelle zwischen dem SV Raigering und dem FC Amberg nur ganz selten. Oft sind es besondere Partien. Wie das Hinspiel in dieser Saison.

An das Hinspiel Anfang Oktober erinnern sich die Raigeringer (blaue Trikots) noch besonders gerne. Nach 32 Minuten lagen sie mit 0:3 zurück – und gewannen noch mit 6:3.
von Autor GTHProfil

Es ist ein tränenreicher Saisonschlussspurt. Erst streifte Andre Gröschl das blau-weiße Trikot ab. Jetzt folgt mit Michael Muck ein weiterer verdienter Spieler. Die Partie in der Fußball-Bezirksliga Nord am Samstag, 11. Mai, um 16 Uhr gegen den FC Amberg ist sein letztes Heimspiel für Raigering. Er wechselt in der neuen Saison zum 1. FC Schlicht. Muck rückte mit seiner Präsenz und Ausstrahlung die jungen Mitspieler richtig in Licht. Denn er strahlte Ruhe aus und war stets eine sichere Anspielstation - dazu Matchwinner und Teamplayer.

Allein dieser Abschied ist Verpflichtung genug für die Mannschaft, sich voll ins Zeug zu legen. Ein Sieg würde zudem dem SVR einen Platz vor dem FC Amberg sichern. Und damit bricht die alte Rivalität wieder auf. Zwischen den Raigeringern und dem Team vom Schanzl ging es nie nur um das Ergebnis. Es ging immer um die Vormachtstellung in der Stadt. Meist hatten die Gelb-Schwarzen da die Nase vorn.

In dieser Saison jedoch wurde in der Vorrunde das Blatt gewendet. In einem legendären Spiel führte Amberg durch einen Hattrick von Martin Popp nach rund 30 Minuten bereits mit 3:0. Die ersten Raigeringer Fans verließen schon das Stadion. Ein unberechtigter Elfmeter brachte die Panduren dann zurück ins Spiel - und sie drehten bis zum 6:3-Endstand richtig auf.

Die Gedanken daran schüren natürlich Revanche-Gelüste beim FCA, der danach eine sensationelle Saison spielte: Elf Spiele und nur eine Niederlage sind eine beeindruckende Empfehlung. Gut, dass zum Endspurt offenbar Lebensgeister bei den Panduren geweckt wurden. In Schwarzhofen lieferte der SVR die beste Vorstellung in dieser Saison ab.

"Wir waren von Beginn an im Spiel und hatten läuferisch sowie kämpferisch alles dabei", lobte Cheftrainer Martin Kratzer. Eine besondere Belobigung sprach Kratzer seinem Sturmduo Philipp Götz und Moritz Ram aus.

Ein besonderes Spiel ist dieses Derby auch für Vincent Schweiger. Er trifft nicht nur auf seine früheren Mitspieler. Auch er wird den SVR verlassen. Gut unterrichtete Kreise bringen ihn mit der SpVgg SV Weiden in Verbindung.

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