Da kämpfen sie gegen einen Orkan an. „Wenn da 25.000 Zuschauer im Stadion sind, dann wird’s aber so richtig laut.“ Sascha Hildmann hat den Aachener Tivoli schon einige Male erlebt, und so wird es auch am Samstag (16.30 Uhr) sein, wenn sein SSV Jahn Regensburg bei der Alemannia aus Aachen antritt.
Allzu sehr sollten sich die Kicker aus der Oberpfalz aber nicht von der Stimmung beeindrucken lassen, sondern dafür sorgen, dass das Punktepolster endlich anwächst. Drei Punkte nach vier Spielen – zwei äußerst unglücklich und spät verlorene Heimspiele gegen den 1. FC Saarbrücken und den MSV Duisburg – der Start in die Saison der 3. Fußball-Liga ist alles andere als gelungen. Hildmann bleibt aber positiv: „Die Mannschaft zieht gut mit, sie arbeitet fleißig und hart.“
Allerdings lassen die Verletzungsprobleme nicht nach. Neben den fünf Langzeitverletzten um Robin Ziegele ist nun auch Benedikt Saller ein Sorgenkind. Der Routinier plagt sich seit Längerem mit Achillessehnen- und Wadenproblemen herum. „Wir haben ihn jetzt mal komplett rausgenommen, er geht in Reha“, sagt sein Trainer. Hinter den Einsätzen von Nico Oliveira und Malte Karbstein stehen noch Fragezeichen.
Die Gastgeber aus Aachen mit dem ehemaligen Jahn-Coach Mersad Selimbegović haben ihren Heimausrutscher gegen den SV Meppen vor Wochenfrist mit einem 3:0 beim FC Ingolstadt schnell wieder wettgemacht. „Sie haben sehr gute Einzelspieler, spielen einen intensiven und aggressiven Fußball“, charakterisiert Hildmann den Tabellenvierten. Und sie haben einen mächtigen Fan-Orkan im Rücken.













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