Am Samstagvormittag wird die Autobahn A 93 von Hof Richtung Regensburg rot-weiß sein. Die Autokolonne wird aus der Lausitz kommen und sich über 450 Kilometer an die Donau schlängeln. Mehr als 5000 Fans werden Energie Cottbus zum Spiel am Samstag (13.30 Uhr) beim SSV Jahn Regensburg begleiten. Die Mannschaft von Kult-Coach „Pelé“ Wollitz kann mit einem Sieg in der Oberpfalz den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga am letzten Spieltag perfekt machen. Bei einem Unentschieden könnte es durchaus um die Tordifferenz zwischen Energie, dem MSV Duisburg und RW Essen gehen, die beide zwei Zähler hinter Cottbus liegen.
Für das letzte Spiel kündigt Wollitz schon mal ein Spektakel an: „Wir sind kein Team, das passiv spielen kann.“ Die Gastgeber wissen schon, was auf sie zukommt. „Wir müssen die Stärken der Cottbuser eindämmen“, sagt Jahn-Coach Sascha Hildmann. „Die haben ja eine der stärksten Offensiven der Liga.“
Geschenke, zumindest auf dem Rasen, wird es aber für die Gäste nicht geben: „Wir wollen gewinnen“, sagt der Jahn-Coach, der wieder Felix Gebhardt ins Tor stellt. Das habe aber nichts mit dem Lapsus von Vertreter Jan Pollersbeck zuletzt beim 0:1 in Mannheim zu tun. „Der Torwartwechsel war so abgesprochen“, meinte Hildmann, der sich vor ausverkauftem Haus auf ein Fußballfest freut und eines hofft: „Dass alles friedlich bleibt und keiner durchdreht.“













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.