13.09.2018 - 18:22 Uhr
RegensburgSport

Kampf hoffentlich nur auf dem Spielfeld

Bis Donnerstag hat der SSV Jahn schon 14 000 Tickets verkauft. Das Stadion ist am Freitag wahrscheinlich ausverkauft. Während die Regensburger die Gäste aus Dresden auf dem Platz niederkämpfen möchten, hofft die Polizei, dass es unter den Fans ruhig bleibt. Die Partie ist nämlich als Risikospiel eingestuft.

Der Bielefelder Andreas Voglsammer (blau) und der Regensburger Asger Stromgaard Sörensen (links) im Zweikampf. Beim Spiel am Freitag gegen Dynamo Dresden hoffen alle Verantwortlichen, dass es nur auf dem Spielfeld zu „Auseinandersetzungen“ kommt und es unter den Fans ruhig bleibt, da die Partie als Risikospiel eingestuft ist.
von Armin Eger Kontakt Profil

(eg) "Es ist eine riesige Vorfreude da bei allen", sagt Trainer Achim Beierlorzer im Vorfeld der Zweitliga-Partie gegen Dynamo Dresden, die am Freitag um 18.30 Uhr in der Continental-Arena angepfiffen wird. "Wir wollen ein Fußballfest daraus machen." Der Coach weiß, dass es keine einfache Aufgabe wird, "aber wir werden alles investieren, um die drei Punkte in Regensburg zu behalten". Die zurückliegende Länderspielpause habe der Mannschaft gut getan, blickt der Trainer zurück. Im Testspiel gegen den österreichischen Zweitligisten SV Ried erreichte der Jahn ein 1:1. Beierlorzer freute sich, dass in dieser Begegnung alle Spieler, die bisher nicht so zum Einsatz gekommen waren, eine sehr gute Leistung gezeigt hätten.

Ein Punkt hinter Jahn

Jetzt richtet der Coach aber sein Augenmerk auf das Spiel gegen Dynamo Dresden. Die Sachsen sind Tabellen-14., liegen nur einen Platz und einen Punkt (3) hinter dem Jahn. Nach dem Auftaktsieg gegen Ingolstadt hat der Jahn nur noch beim 0:0 gegen Holstein Kiel gepunktet. Gegen Bielefeld und Paderborn gab es Niederlagen. Gegen Dresden soll nun aber voll gepunktet werden. "Die Mannschaft ist heiß auf das Spiel", sagt Beierlorzer. Personell entspannt sich die Lage. Ali Odabas spielte gegen Ried 30 Minuten, Markus Palionis könnte gegen Dresden wieder zum Einsatz und Marcel Correia ist ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Gute Voraussetzungen also, um am Freitag erstmals seit acht Jahren wieder ein Ligaspiel gegen Dynamo Dresden zu gewinnen. Bei den Sachsen steht erstmals mit Maik Walpurgis ein neuer Trainer an der Außenlinie. Für Beierlorzer eine schwierige Situation: "Ein neuer Trainer bringt neue Motivation, weil jeder Spieler bei Null startet und sich präsentieren kann."

Viele Fans aus Sachsen

2500 Fans aus dem Osten werden sich am Freitag auf den Weg machen. Sie reisen mit Kleinbussen, Autos oder mit der Bahn an. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Problemen mit den Fußballanhängern. Ein Großteil der erwarteten 2500 Gästefans dürfte individuell mit Kleinbussen und Pkw anreisen. Ganz schlimm war es 2008. Sachbeschädigungen, zehn Verletzte (davon acht Polizeibeamte) und 13 Festnahmen waren damals die Bilanz. Aber die Polizei ist diesmal gerüstet und gut vorbereitet. Die Polizeiinspektion Regensburg erhält Unterstützung durch die Bereitschaftspolizei, die Bundespolizei und verschiedene Oberpfälzer Polizeidienststellen.

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