Giesings Höhen sind in dieser Saison schwer zu erklimmen: Auch dem SSV Jahn Regensburg ist dies am Sonntagabend nicht gelungen. Dennoch fuhren die Oberpfälzer relativ zufrieden nach dem Spiel der 3. Fußball-Liga wieder die A9 und A93 zurück nach Regensburg.
„Natürlich will man eine Führung dann auch ins Ziel bringen", sagte Jahn-Akteur Philipp Müller nach dem 2:2 bei 1860 München, der in dieser Saison noch kein Heimspiel verloren hat, zunächst. Er ergänzte dann aber: " Über ein 2:2 kann man sich aber auch nicht beschweren.“ Zu Pause hatten die Regensburger noch mit 2:1 geführt. Und eben dieser Müller hatte kurz vorm Halbzeitpfiff das 2:1 (45.+1) gemacht. Das Spiel war gedreht, nachdem der "Löwen"-Torschütze vom Dienst, Sigurd Haugen, die Gastgeber zunächst in Führung (28.) gebracht hatte, ehe der junge Leo Mätzler (42.) für den Jahn ausglich.
Auch der an diesem Abend im ausverkauften Grünwalder Stadion starke Jahn-Keeper Felix Gebhardt trauerte anfangs der verspielten Führung nach: "Leider haben wir sie nicht über die Zeit gebracht. Hintenraus haben uns die Körner gefehlt." Aber auch er packte zufrieden sein Sachen, zumal er auch noch einen Elfmeter von Thore Jacobsen gehalten hatte. 43 Punkte hat der Jahn nun gesammelt, der Klassenerhalt ist längst eingetütet.
"Mentalität und Intensität haben mir sehr gut gefallen", urteilte der neue Jahn-Trainer Sascha Hildmann. Vor einer Woche sei das Team nach dem 0:1 beim VfB Stuttgart II noch auseinandergefallen, bei den "Löwen", drehten die Regensburger nach dem Rückstand zunächst das Spiel. "Aber die haben halt so nen Haugen", sagte Hildmann bei Magenta TV. Der Norweger schlug nämlich nochmal zu, köpfte zehn Minuten vor Abpfiff das 2:2. Es war bereits das 14. Saisontor des Angreifers.
Auch wenn die "Löwen" daheim weiter ungeschlagen sind, bedeutet dieses Unentschieden allerdings endgültig das Ende aller Aufstiegsträume, das kriegt auch ein Haugen nicht mehr hin ...













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