Elf Fragen an ...: Tobias Schiml (VfB Rothenstadt)

Rothenstadt/Weiden in der Oberpfalz
25.11.2022 - 17:50 Uhr
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In den vergangenen Jahren hat sein Verein den Aufstieg jeweils knapp verpasst. "Nun soll's endlich klappen", sagt Tobias Schiml. Beim VfB Rothenstadt hält der erfahrene Spieler den Abwehrverbund zusammen.

Tobias Schiml am Ball.

Früher spielte Tobias Schiml beim VfB Rothenstadt im offensiven Mittelfeld. Mittlerweile hat er aber umgesattelt und steht beim A-Klassisten als Innenverteidiger seinen Mann. "Ab einem gewissen Alter geht man als Fußballer schon mal von der Position her einen Schritt zurück", lacht der 32-Jährige. Das Fußballspielen gelernt hat Schiml beim TSV Konnersreuth. Nach dem Umzug nach Weiden spielte er als Jugendlicher beim SV Weiden und der DJK Weiden. Seit nunmehr zwölf Jahren hat der kaufmännische Angestellte seine sportliche Bleibe beim VfB Rothenstadt gefunden. Sein großes Ziel: Endlich den Aufstieg in die Kreisklasse verwirklichen.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Tobias Schiml: … meine Leidenschaft, seitdem ich denken kann, und der perfekte Ausgleich zum Alltag. Dabei verbringe ich viel Zeit mit meinen Teamkollegen, mit denen auch neben dem Platz echte Freundschaften entstanden sind.

ONETZ: 2. Welches Ritual pflegen Sie vor einem Spiel?

Tobias Schiml: Ein direktes Ritual pflege ich nicht. Den Vormittag gehe ich entspannt an, nehme ich eine leichte Mahlzeit zu mir und trinke ausreichend Wasser. Dadurch kann ich mich am besten schon mal mental auf das Spiel am Nachmittag vorbereiten.

ONETZ: 3. An welches Spiel erinnern Sie sich gerne?



Tobias Schiml: Am liebsten denke ich an das Spiel gegen DJK Neustadt zurück. Dort ist es mir das erste Mal gelungen, drei Tore zu schießen. Auch an die Partie gegen den Bayernligisten SpVgg SV Weiden erinnere ich mich trotz der Niederlage sehr gerne.



ONETZ: 4. Gibt es ein Erlebnis in ihrer Fußballerkarriere, das Sie heute noch wurmt?

Tobias Schiml: Seit drei Jahren ärgere ich mich jedes Saisonende, dass wir den Aufstieg so knapp verpasst haben. Ich hoffe, dieses Jahr klappt dies endlich.

ONETZ: 5. Haben Sie einen Spitznamen? Warum genau den?

Tobias Schiml: Tobi oder Fritz(chen). Wie letzterer jedoch genau zustande kam, kann ich selbst gar nicht sagen. Er ist vor Jahren mal auf einer Party entstanden.

ONETZ: 6. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten? Zu welchem gar nicht gerne?

Tobias Schiml: Gerne fahre ich zu unseren Nachbarn nach Schirmitz oder Pirk. Diese Spiele sind immer mit vielen Emotionen verbunden, da nicht nur die Spieler, sondern auch die Zuschauer 100 Prozent geben. Ungerne fahre ich nach Floß oder Neukirchen St. Christoph. Die dortigen Platzverhältnisse stellen uns immer wieder vor große Herausforderungen.

ONETZ: 7. Was müsste Ihnen ein anderer Verein bieten, damit Sie den Verein wechseln?

Tobias Schiml: Darüber musste ich bisher nicht nachdenken. Wahrscheinlich würde ich nur wechseln, wenn der neue Verein auch meine Teamkollegen mit aufnimmt.

ONETZ: 8. Ihre Rückennummer ist die 8. Warum gerade diese?



Tobias Schiml: Da bringe ich immer wieder meinen Lieblingsspruch „die Acht, die lacht“. Jeder, der mich kennt, weiß, dass dieser Spruch zu mir passt.

ONETZ: 9. Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Tobias Schiml: Mein Handy, ausreichend Bier und ein Boot, um wieder zurückzukommen.

ONETZ: 10. Wer ist Ihr Lieblingsverein?

Tobias Schiml: Der 1. FC Nürnberg. Als Kind hat man zwar versucht, aus mir einen Bayern Fan zu machen, aber seitdem ich das erste Mal im Stadion in Nürnberg war, hat der Club mein Herz erobert. 

ONETZ: 11. Mit welchem bekannten Profi würden Sie gerne mal in einer Mannschaft spielen?



Tobias Schiml: Am liebsten mit Cristiano Ronaldo. Ihn mit einem Diagonalball auf die Reise zu schicken, wäre ein Traum.

 
 

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