Zweitliga-Spitzenreiter FC Schalke 04 kann seinen Abwehrspieler Moussa Ndiaye trotz dessen Platzverweis beim 2:1 am Sonntag bei der SV Elversberg fortan wieder einsetzen. Schalke war mit dem Protest gegen die Gelb-Rote Karte des Senegalesen erfolgreich. Nach Darstellung des Clubs gab Schiedsrichter Michael Bacher demnach im Gespräch mit dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes telefonisch zu, sich geirrt zu haben.
Ndiaye hatte in der 51. Minute wegen eines vermeintlich wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen. Damit wäre der 23-Jährige am kommenden Samstag gegen Preußen Münster gesperrt gewesen.
https://x.com/s04/status/2043669194525307357
Nach Ansicht der Fernsehbilder und der Aussage des Schiedsrichters folgte das Schiedsgericht der Argumentation der Schalker, dass Ndiaye selbst von Gegenspieler Lukas Petkov gefoult worden sei. Bei Gelb-Roten Karten ist ein Eingreifen des Videoassistenten aktuell nicht möglich. „Es war sicherlich keine Gelb-Rote Karte“, hatte selbst Elversbergs Trainer Vincent Wagner gesagt.
© dpa-infocom, dpa:260413-930-937561/2













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.