09.08.2019 - 11:30 Uhr
SchirmitzSport

Jetzt braucht die SpVgg Schirmitz einen Sieg

Nach einer Niederlage und zwei beachtlichen Unentschieden in Schwarzhofen und Amberg benötigt die Dütsch-Truppe den ersten Dreier, um aus der Gefahrenzone zu kommen. Gegen die starke DJK Ensdorf wird dies aber ein schwieriges Unterfangen.

Das gibt's doch nicht: Trainer Josef Dütsch verzweifelt bislang an der Schirmitzer Chancenverwertung.
von Norbert DuhrProfil

Trotz etlicher Ausfälle überraschte die SpVgg Schirmitz am letzten Spieltag erneut mit einem torlosen Remis beim favorisierten FC Amberg. Trainer Josef Dütsch legt Wert auf die Feststellung, dass sich sein Team dort nicht nur hinten reingestellt hat, sondern auch munter nach vorne agierte und sich dabei einige klare Torchancen erspielte, mit denen sie das Spiel sogar für sich hätte entscheiden können. Nur leider fehlte halt wieder einmal der eiskalte Vollstrecker. Dieses Manko hindert die SpVgg schon einige Zeit daran, eine bessere Platzierung in der Tabelle zu erreichen. Nun gastiert am Sonntag um 15 Uhr der aktuelle Tabellenachte DJK Ensdorf auf dem Naabsportplatz. Die Mannschaft von Coach Christof Schwendner stellte in den letzten Jahren schon immer einen nur schwer zu bezwingenden Gegner dar. Allerdings gelang der Dütsch-Truppe beim letzten Gastspiel der DJK in Schirmitz ein knapper 3:2-Erfolg, der durch Tore von Hirmer, Smardenkas und Herrmann mit großem Kampfgeist errungen wurde.

An diese Leistung müssen die Schirmitzer nun anknüpfen, wenn sie aus dem Tabellenkeller kommen wollen. Dabei muss die SpVgg vor allem mehr Kaltschnäuzigkeit im Verwerten der Tormöglichkeiten zeigen. Vielleicht platzt ja bei dem einen oder anderen Angreifer der Knoten. Wie man Tore erzielt, haben die Mannen um Sebastian Hummel, Andreas Weiß und Julian Trager schon in den ersten drei Saisonspielen vorgeführt. Ihr Torverhältnis von 8:7 offenbart aber auch, dass die DJK in der Abwehr durchaus verwundbar ist. Schirmitz hat in den bisherigen drei Spielen erst einen Treffer erzielt, dafür aber auch nur vier Gegentore kassiert. Dütsch kann diesmal auf den nahezu kompletten Kader zurückgreifen, bei dem auch die Neuzugänge ihre Chancen bekommen werden.

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