25.07.2019 - 17:05 Uhr
SchirmitzSport

Ehemaligentreffen in Schirmitz

das wird ein großes Hallo geben. Einige der Kicker haben auch schon auf der anderen Seite gespielt. Geschenke werden deswegen aber am Freitagabend in Schirmitz nicht verteilt.

Für die Kicker um Florian Stadler (beim Kopfball) vom SC Luhe-Wildenau steht am Freitag in Schirmitz das nächste Derby auf dem Programm.
von Norbert DuhrProfil

Es ist schon einige Jahre her, dass die beiden Nachbarrivalen SpVgg Schirmitz und SC Luhe-Wildenau in einem Punktespiel die Klingen kreuzten. Am Freitagabend um 19 Uhr ist es aber wieder soweit, dass sich die Teams der beiden Trainerfüchse Josef Dütsch und Roland Rittner auf Augenhöhe gegenüberstehen.

Die Gäste haben in souveräner Manier im letzten Spieljahr den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft und wollten eigentlich mit ihrem furiosen und bislang sehr treffsicheren Angriffsduo Ludwig Thannhäuser/Nico Argauer im ersten Punktespiel daheim gegen den Landesliga-Absteiger SV Etzenricht an die gewohnte Erfolgsserie anknüpfen. Dem SC-Angriff wurden dabei aber die Flügel gestutzt und so musste der Aufsteiger mit 0:1 die erste Saisonniederlage quittieren. Trotzdem wurde dem Neuling von seinem Trainer eine gute Leistung attestiert. Die Partie zieht auch ihre besondere Brisanz auch daraus, dass auf beiden Seiten Spieler stehen, die schon für die andere Seite aktiv waren.

Die Schützlinge von SpVgg-Coach Josef Dütsch holten dagegen trotz aller Unkenrufe und mehrfachen Ersatzes zum Start in die neue Saison beim Favoriten SV Schwarzhofen überraschend mit dem 0:0 einen wertvollen Zähler. Dabei war das Schirmitzer Abwehrbollwerk um Spielführer Florian Ziegler und dem neuen Schlussmann Luca Wittmann von den keineswegs ungefährlichen SV-Stürmern nicht zu überwinden. Ja man hatte sogar mehrmals selbst den Führungstreffer auf dem Fuß. Die Abschlussschwäche sollten die SpVgg-Angreifer aber bald ablegen.

Die Kicker des Sportclubs Luhe-Wildenau um Kapitän Sebastian Urban wollen in Schirmitz unbedingt den ersten Saisonsieg einfahren, um nicht schon früh im Tabellenkeller festzustecken, und mit einem Auftritt wie letzten Woche sollte dies auch im Bereich des Möglichen liegen.

Ob sich am Freitag jedoch ein ähnlich offenes Spiel entwickeln wird, wie gegen Etzenricht, ist nur schwer vorherzusagen, da zwei Teams aufeinandertreffen, die als Saisonziel den Klassenerhalt ausgegeben haben. Zwar ist nicht damit zu rechnen, dass die Schwarz-Roten sich von ihrem Offensivfußball verabschieden, ins offene Messer werden sie aber auch nicht laufen wollen.

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