10.08.2018 - 12:51 Uhr
SchwandorfSport

Ambitionen des TSV Tännesberg

Vier Teams stehen in der Kreisliga West nach den ersten beiden Spieltagen bei der vollen Ausbeute von sechs Punkten. Ganz oben thront die Landesliga-Reserve des SC Ettmannsdorf. Nun geht es gegen einen gut aufgerüsteten Geheimfavoriten.

Stullns Alexander Schiessl (links) versucht, Marco Geier (TSV Tännesberg) den Ball abzuluchsen. Stulln muss am kommenden Spieltag nach Neukirchen/B. und Tännesberg empfängt den SC Ettmannsdorf II.
von Autor HÜRProfil

(hür) Mit zwei klaren Siegen startete die Landesliga-Reserve des SC Ettmannsdorf erfolgreich in die Saison der Kreisliga West. Auch gegen einen erfahrenen FC Rötz hatte die Mannschaft von Trainer Armin Rank nur unwesentlich Mühe, die Zähler an der Naab zu behalten. Am Sonntagnachmittag um 16 Uhr geht es nun für die junge Ettmannsdorfer Mannschaft zum Geheimfavoriten nach Tännesberg.

Die Tännesberger holten mit Martin Psohlavec einen ehemaligen Bayernliga-Stürmer aus Tschechien zurück, der schon bei der SpVgg Weiden, dem FC Bad Kötzting und dem SV Schwarzhofen auf Torejagd ging. Dazu haben die Jungs von Trainer Marek Vit mit Jan Velkoborsky einen weiteren Ex-Profi in ihren Defensivreihen, der dem Gastgeber zweifelsfrei die Favoritenrolle gegen den SC Ettmannsdorf II zukommen lässt.

SpVgg Neukirchen/B. - TSV Stulln (Samstag, 15.15 Uhr)

Mit zwei Siegen startete die SpVgg Neukirchen-Balbini in die Saison. Trainer Andreas Rogalski kennt die Stullner Stärken und fordert dennoch zu Hause gegen den Vorjahreszweiten eine erneut engagierte Vorstellung seiner Mannschaft. "Wir wollen nachlegen", gibt sich Rogalski zuversichtlich. Die Stullner trauern derweil den vergebenen Großchancen am vergangenen Spieltag gegen Tännesberg hinterher. "Das ist das einzige, das ich meinen Jungs vorwerfen kann", sagte Spielertrainer Christian Zechmann, der der erfahrenen und eingespielten Neukirchener Mannschaft taktische Disziplin und eine gute Einstellung entgegensetzen wird.

TSV Nittenau - SG Schönthal/Premeischl (Samstag, 17 Uhr)

Nittenaus Trainer Hans Kaiser ist sich sicher, dass seine Mannschaft, trotz bislang null Punkten, mit der gleichen Vorstellung wie zuletzt aus dem Tabellenkeller kommen wird. Mit Dennis Janker, Michael Neudecker und Johannes Michl fehlen den Regentalern weiterhin drei Spieler verletzungsbedingt. Die SG Schönthal/Premeischl hinkt noch etwas den Erfolgen der letzten beiden Jahre hinterher. Trainerfuchs Wolfgang Galli fährt im zweiten Auswärtsspiel hintereinander mit seinem derzeit bestmöglichen Kader ans Gerhard-Stangl-Sportgelände.

FC Neunburg v. W. - SG Gleiritsch/Trausnitz (Sonntag, 15.15 Uhr)

Der mit der Optimal-Ausbeute gestartete FC Neunburg möchte den Schwung aus den ersten beiden Spielen nun auch gegen die SG Gleiritsch/Trausnitz nutzen, um sich ein Punktepolster für die bevorstehenden schweren Spiele zu erspielen. Mit zwei Urlaubsrückkehrern und dem Ablauf einer Sperre aus der Vorsaison geht die Elf von Coach Thomas Bauer gut gerüstet in das zweite Heimspiel. Die SG Gleiritsch/Trausnitz handelte sich bei ihrem ersten Einsatz eine vermeidbare knappe Niederlage ein. Neu-Trainer Roland Schuller erwartet in Neunburg einen hochmotivierten und engagierten Aufsteiger, der aufgrund der maximalen Punkteausbeute forsch beginnen wird. Er fordert von seiner Truppe, die leichten Fehler im Defensivbereich zu minimieren. Personell ist Christoph Süß urlaubsbedingt nicht mit an Bord und hinter Bastian Nahlovsky und Andreas Jäckel steht verletzungsbedingt ein dickes Fragezeichen.

1. FC Rötz - TV Wackersdorf (Sonntag, 15.15 Uhr)

Die deutliche Niederlage des FC Rötz beim SC Ettmannsdorf II machte den Fehlstart für die Elf von Georg Gruschka perfekt. Zu Hause gegen den hochmotivierten Aufsteiger steht man nun schon unter Druck. Ein Sieg ist für die Gastgeber Pflicht. Wackersdorf holte zuletzt gegen Schönthal/Premeischl daheim einen beachtlichen weiteren Punkt in der neuen Liga und fährt nun zuversichtlich nach Rötz. "Wir müssen wieder alle Kräfte bündeln, um erfolgreich zu sein", sieht Trainer Matthias Pautsch seine Elf gut vorbereitet. Trotz der Rotsperre von Abwehrchef Oliver Pronath und des urlaubsbedingten Fehlens von Kapitän Matthias Walz möchte sich der Aufsteiger weiterhin verbessert zeigen und gerade in der Defensive die Lücken schließen.

SF Weidenthal/Guteneck - FC Schmidgaden (Sonntag, 15.15 Uhr)

Nicht zu unterschätzen wollen die Weidenthaler Sportfreunde zu Hause den bislang punktlosen FC Schmidgaden. Mit der Einstellung und vor allem der Trainingsarbeit ist SF-Coach Christian Adler weiterhin sehr zufrieden. Mit der Laufbereitschaft und Leidenschaft der ersten beiden Spiele sollte auch gegen den Bezirksliga-Absteiger was Zählbares rausspringen. Thomas Großmann ist weiterhin verletzt und steht nicht zur Verfügung. Trotz zwei spielerisch ansprechenden Vorstellungen steht Schmidgaden noch ohne Zähler da. "Jetzt wird es Zeit, dass wir uns belohnen", sieht Trainer Gordon Börner die Aufgabe als möglich an, bei den Sportfreunden etwas Zählbares mitzunehmen. Trotz der Schmidgadener Kirchweih appelliert der Trainer an seine Mannschaft, gut gerüstet und vorbereitet ins Spiel zu gehen.

TSV Tännesberg - SC Ettmannsdorf II (Sonntag, 16 Uhr)

Der TSV Tännesberg hofft gegen den SC Ettmannsdorf II auf zahlreiche Zuschauer. Beim Auftaktspiel in Stulln bewies die Elf von Trainer Marek Vit vorbildliche Moral und kam nach einem 0:2-Rückstand durch zwei Standardtreffer zurück in die Partie. Gegen die starken Schwandorfer gilt es, die Fehler abzustellen sowie mit Mut und Elan Offensivfußball zu spielen. Die Landesliga-Reserve kam bärenstark in die Saison. Mit zwei souveränen Siegen im Rücken gastiert die Elf von Trainer Armin Rank beim TSV Tännesberg ab. "In der einen oder anderen Situation müssen wir noch cleverer agieren", sucht Coach Armin Rank nach wie vor das Haar in der Suppe seiner erfolgreichen Mannschaft. Mit einem Mix aus Erfahrung und Unbekümmertheit soll das Minimalziel Remis realisiert werden.

SG Kemnath/B. - SC Kleinwinklarn (Sonntag, 16 Uhr)

Einen nicht einkalkulierten Auswärtserfolg landete die Mannschaft von Max Birner im Lokalderby beim FC Schmidgaden. "Wir wollen die Euphorie jetzt nutzen um nachzulegen", schaut Birner zuversichtlich auf den Spieltag voraus. Mit der erforderlichen Laufarbeit und Disziplin hat seine Mannschaft zu Hause gute Chancen, gegen den schwach gestarteten SC Kleinwinklarn drei Punkte zu behalten. Ähnlich wie in der vergangenen Saison ist Kleinwinklarn um Spielertrainer Markus Rüdiger schwach in die Saison gestartet. Trotz zweier ansprechender Leistungen und einem vorbildlichen Engagement klappt es momentan einfach nicht mit dem Punktesammeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp