26.10.2018 - 17:30 Uhr
SchwandorfSport

Wer ist das beste Team in der Stadt?

Zu Beginn sind sie die Himmelstürmer. Jetzt gerät alles ein bisschen ins Stocken beim Kreisliga-Aufsteiger FC Neunburg. Ausgerechnet jetzt steht auch noch ein Lokalderby an.

Die Neunburger (rote Trikots/hier im Spiel gegen Weidenthal) werden sich am Sonntag mächtig strecken müssen, um im Derby gegen den SC Kleinwinklarn nicht leer auszugehen.
von Autor HÜRProfil

Schwandorf.(hür) In der Pfalzgrafenstadt steigt am Sonntagnachmittag das Stadtderby zwischen dem Aufsteiger FC Neunburg und dem SC Kleinwinklarn. Zuletzt hatte die Angriffsmaschinerie des FC Neunburg um Sturmführer Yulian Kurtelov gehörig Sand im Getriebe, die Elf von Coach Tom Bauer holte lediglich sechs magere Zähler aus den letzten acht Pflichtspielen.

Der SC Kleinwinklarn konnte sich durch zwei Siege nacheinander von den Abstiegsrängen befreien und reist nach dem Derbysieg über die SpVgg Neukirchen-Balbini mit stolzgeschwellter Brust und hochmotiviert in die Stadt hinein.

FC Rötz - Ettmannsdorf II So. 14.15SC

Fünf Spiele, vier Niederlagen und ein Remis lautet die ernüchternde Bilanz des Ex-Bezirksligisten FC Rötz. Die sportliche Erwartungshaltung ist somit keineswegs erfüllt bei der Gruschka-Elf die nun zu Hause gegen den starken SC Ettmannsdorf II gehörig unter Druck steht nicht in den Tabellenkeller abzudriften. Der gastierende SC Ettmannsdorf II um Coach Armin Rank möchte bis zur Winterpause den zweiten Tabellenplatz untermauern. "In einigen Szenen des Spiels merkt man die Unerfahrenheit meiner jungen Mannschaft", fand Armin Rank nur einen leisen Kritikpunkt an der konzentrierten und ehrgeizigen Leistung vor einer Woche. Aufgrund einiger grippekranker Spieler wird sich die Startformation erst kurzfristig herausstellen.

TSV Tännesberg - TSV Stulln So. 14.15

Der TSV Tännesberg verlor nun auch das Prestigeduell bei der SG Gleiritsch/Trausnitz und findet sich überraschend auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder. Interimscoach Benjamin Fischer steht mit einem Team an diesem Wochenende mit dem Tabellenführer aus Stulln vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Die Stullner Gäste strotzen vor Selbstbewusstsein und haben einen Riesenvorsprung in der Tabelle. "Wir denken weiter von Woche zu Woche", greift Stullns Trainer Christian Zechmann in die Phrasenkiste des Fußballsports. Seine Mannschaft habe jedoch in den vergangenen Wochen tolle Leistungen abgerufen und soll diese bis zur Winterpause fortführen.

Neukirchen/Balb. - SG Gleiritsch/Traus.So. 14.15

Ohne gelernte Torhüter muss die SpVgg Neukirchen-Balbini ihre Pflichtspiele bis zur Winterpause bestreiten. Die Niederlage beim Nachbarn in Kleinwinklarn hat der Elf von Trainer Andi Rogalski enorm wehgetan. Zudem ist in Sachen Personal in den kommenden Wochen keine Besserung in Sicht. Gästetrainer Roland Schuller konnte am vergangenen Wochenende die Fans zu Hause mit einem 2:1-Derbysieg gegen den TSV Tännesberg verwöhnen. "Die Mannschaft muss weiterhin an die Grenzen gehen und als Kollektiv auftreten", nennt der Gästetrainer die Erfolgsrezepte für bevorstehende Aufgaben. In Neukirchen fehlt Dominik Nahlovsky verletzt. Bastian Nahlovskys Sperre ist abgelaufen und auch Tobias Hösl ist nach langer Verletzungspause wieder im Trainingsbetrieb.

FC Neunburg - SC Kleinwinklarn So. 14.15

Nach den zuletzt enttäuschenden Vorstellungen hat die Elf von Trainer Tom Bauer ein richtungsweisendes Spiel vor der Brust. Mit dem SC Kleinwinklarn erwartet man in der Pfalzgrafenstadt einen hochmotivierten Gegner, der aufgrund des Derbysieges am vergangenen Wochenende gegen die SpVgg Neukirchen-Balbini Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft hat und mit einem erneuten Dreier den FC Neunburg tabellarisch gleichziehen könnte. Ziel des FC ist es, die Punkte zu Hause zu behalten, um den Abstand zu den hinteren Rängen vergrößern zu können und die fußballerische Oberhand in Neunburg behalten zu können.

SG Kemnath - FC Schmidgaden So. 14.15

Die SG Kemnath gab zuletzt ein sportliches Lebenszeichen mit dem 4:3 bei den Sportfreunden in Weidenthal. "Ich erwarte ein erneut körperlich anspruchsvolles Match, welches wir nur über das Kollektiv für uns entscheiden können", sieht Trainer Maximilian Birner die Möglichkeit, nun zu Hause nachzulegen und den Abstiegskampf noch spannender zu machen. Ziel des gastierenden FC Schmidgaden ist es nun sich im oberen Tabellendrittel festzubeißen. Das Hinspiel ging überraschend mit 1:0 an die Kemnather, wofür es sich am Wochenende zu revanchieren gilt. "Wir werden das Tabellenschlusslicht nicht unterschätzen und kämpferisch alles in die Waagschale werfen", verspricht Börner.

TSV Nittenau - SF Weidenthal So. 14.15

Der TSV Nittenau erwischte beim TV Wackersdorf am vergangenen Wochenende einen rabenschwarzen Tag und kassierte fünf Gegentore in einem Spiel. Das Fehlen der Abwehrspieler Stefan Schmidbauer und Johannes Michl macht die Sache für Trainer Hans Kaiser gegen unberechenbare Sportfreunde nicht einfacher. Auch die Gäste aus Weidenthal/Guteneck verloren zu Hause gegen den Tabellenletzten aus Kemnath mit 3:4 und sind im Regental nun auf Wiedergutmachung aus. Trainer Christian Adler kann personell aus dem Vollen schöpfen und erwartet von den Spielern Wiedergutmachung. "Ich möchte Biss über 90 Minuten sehen", sagt Adler vor der schweren Auswärtsbegegnung.

SG Schönthal - TV Wackersdorf So. 14.15

Mit drei Niederlagen in Folge hätte bei der SG niemand gerechnet. Trainerfuchs Wolfgang Galli ist ratlos aufgrund dieser Entwicklung und findet sich und seine Mannschaft unerwartet zu diesem Zeitpunkt auf dem Abstiegsrelegationsplatz wieder. Für Wackersdorfs Erfolgstrainer Matthias Pautsch ist die Begegnung in Schönthal/Premeischl von wegweisender Natur. "Wir sind mit fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze im Soll, wollen aber weiter als Kollektiv an den Saisonzielen arbeiten." Aufgrund der bevorstehenden Herbstferien muss der Gast aus Wackersdorf an diesem Wochenende improvisieren und hat nicht die gewünschte Startformation vorzuweisen.

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