19.11.2021 - 17:52 Uhr
SchwandorfSport

Bezirksliga-SAD: FC OVI-Teunz läd zum Landkreisderby

Am letzten regulären Spieltag vor der Winterpause geht es für alle Mannschaften um wichtige Punkte. Der TSV Detag will sich Luft verschaffen und Schwarzhofen tritt zum Derby in Oberviechtach an.

Am vergangenen Wochenende konnte der SV Schwarzhofen in Luhe-Wildenau mit 3:1 überzeugen. Abwehrspieler Felix Weiß im Duell mit Michael Weizer (von links).
von Katrin Pasieka-Zapf Kontakt Profil

FC OVI-Teunz – SV Schwarzhofen So 14.00

(aho/hür) Die Begegnung ist für beide Vereine richtungsweisend. Für die Gastgeber, die ihr letztes Heimspiel gegen Kulmain und in der vergangenen Woche in Schlicht mit 1:4 verloren, ist es fast die letzte Chance, doch noch den Anschluss an das hintere Tabellenmittelfeld zu erreichen. Dazu bedarf es allerdings eines Erfolges gegen die junge und unberechenbare Elf aus Schwarzhofen. In Schlicht zeigte sich der FC zwar spielerisch deutlich verbessert, doch es reichte nicht, um etwas zählbares zu holen. Fehler führten im Spielaufbau zu den Gegentreffern. Am Sonntag muss die Mannschaft zeigen, dass sie aus diesen Fehlern gelernt hat und dass sie aus diesem Derby gegen Schwarzhofen als Sieger hervorgehen möchte. Im Lager der Gastgeber wird auf die Rückkehr von Daniel Kellner gebaut, damit die Defensive mehr Stabilität erhält.

Aufhorchen ließ der SV Schwarzhofen zuletzt mit einem hochverdienten 3:1-Erfolg über den SC Luhe-Wildenau. Die Tatsache, dass sich auch eine personell stark dezimierte Elf von Coach Michael Hartlich immer wieder zusammenrauft und gute Leistungen an den Tag legt stimmte die Verantwortlichen des SVS mit Blick auf den Abstiegskampf zuversichtlich. Dennoch geht es jetzt darum, Ursachenforschung für diese Leistungsschwankungen zu betreiben, erst recht gegen Gegner aus dem unmittelbaren Umfeld der Tabelle abzustellen. Personell können die Schwarzachtaler zuversichtlich nach vorne blicken. Der zuletzt fehlende Innenverteidiger Christian Weiß hat seine berufliche Prüfungen absolviert und steht, ebenso wie der genese Andreas Schächerer, wieder zur Verfügung.

TSV Detag Wernberg – SpVgg Schirmitz Sa 14.00

(lfj) Nach der ärgerlichen 1:2-Niederlage beim Spitzenreiter Grafenwöhr, steht für den TSV Detag Wernberg am Samstag ein überaus wichtiges Match gegen den Tabellennachbarn Schirmitz an. Mit den Weidener Vorstädtern um Ex-Detag-Coach Sepp Dütsch, erwarten die Köblitzer einen sehr kampfstarken Gegner, der den Hinspielerfolg (2:1) wiederholen und sich damit aus der Gefahrenzone verabschieden will.

Die Detag-Kicker dagegen konnten sich nicht aus dem Tabellenkeller hocharbeiten und brauchen dringend den Dreier, der ihnen über den Jahreswechsel etwas Ruhe verschaffen würde. Deshalb warnt Coach Markus Kipry seine Truppe eindringlich vor dem Gast, der zum Beispiel erst vor kurzem die Grafenwöhrer mit 3:0 besiegte. „Wie zuletzt wird eine konsequente Abwehrarbeit der Schlüssel zum Erfolg sein.“ In der Offensive hofft der TSV, dass die wiederentdeckte Treffsicherheit kein Strohfeuer war.

FC Wernberg – SV Kulmain So 14.00

(she) Nach dem ausgefallenen Derby gegen die SpVgg Pfreimd (Nachspieltermin: Samstag, 27.11. um 14.00 Uhr) kommt wieder ein Gegner aus der unteren Tabellenhälfte nach Wernberg. Der Gast ist mit sechs Siegen, zwei Remis und elf Niederlagen abstiegsgefährdet. Aber nach dem überraschenden Unentschieden vergangenen Sonntag gegen die SpVgg Weiden II hofft SV-Coach Elvir Zehic, auch in Wernberg mit seiner Truppe punkten zu können. Das verlangt eine konzentrierte und überzeugende Leistung der FC-Mannschaft.

Insbesondere auf die beiden torgefährlichen SV-Stürmer Nicola Pusiak und Maximilian Kuhbandner gilt es aufzupassen. Für FC-Interimstrainer Christian Spindler wird es wahrscheinlich keine großen Änderungen im Kader geben. Nach zwei Wochen Pause sind die angeschlagenen Spieler wieder fit.

SpVgg Pfreimd – DJK Ensdorf So 14.00

(smo) Nach dem spielfreien Wochenende gibt die DJK Ensdorf ihre Visitenkarte im Pfreimd ab. Aufgrund der Tabellensituation gilt die SpVgg Pfreimd als haushoher Favorit, aber oft sind diese Spiele kein Selbstläufer. Entsprechend warnt der Pfreimder Spielertrainer Bastian Lobinger seine Truppe vor dem Schlusslicht: „Zwar konnten wir das Hinspiel mit 6:1 für uns entscheiden, die DJK hat nichts zu verlieren und wird in ihrem letzten Spiel vor der Winterpause noch einmal versuchen.“

Von seinem Team erwartet Lobinger eine konzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung. Das Ziel sei es „das Spiel klar für uns zu entscheiden“. In den Kader der Spielvereinigung kehrt Mittelfeldakteur Max Mischinger zurück, weitere Änderungen wird es voraussichtlich nicht geben.

 

 

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