12.11.2021 - 14:31 Uhr
SchwandorfSport

Bezirksliga-Vorschau der SAD-Vereine: Der TSV Detag und das größte Kaliber

Die beiden Spitzenteams der Bezirksliga Nord haben es am Wochenende mit Wernberger Mannschaften zu tun. Ärgert der TSV Detag Spitzenreiter Grafenwöhr, oder der FC die SpVgg Pfreimd? Beide Wernberger Teams sind auf jeden Fall gut drauf.

Rassiger Zweikampf zwischen dem Pfreimder Senbastian Sebald (links) und Matthias Schreyer vom FC Wernberg. Die Pfreimder siegten im Hinspiel mit 5:1. Am Sonntag steht das Rückspiel bei der SpVgg an.
von Josef Maier Kontakt Profil

1. FC Schlicht - FC OVI-Teunz Sa. 14.30 Uhr

(aho) Eine nach Ansicht des Trainers verdiente Heimniederlage musste der FC OVI-Teunz vor einer Woche gegen den SV Kulmain hinnehmen. Die Mannschaft zeigte in einem für den Klassenerhalt sehr wichtigen Spiel eine schwache Leistung. Am Samstag spielt die Elf von Mathias Biebl beim starken Aufsteiger 1. FC Schlicht. "Das wird für uns eine ganz schwierige Aufgabe gegen einen Gegner, der viel individuelle Klasse besitzt", sagt der Coach des FC OVI-Teunz. Vor allem Angreifer Stefan Meisel besticht mit seiner Torgefahr, er traf im Hinspiel drei Mal. Die Gäste können nur dann erfolgreich sein, wenn sie sich als geschlossene Einheit präsentieren und besser gegen den Ball arbeiten. Fehlen werden Daniel Kellner und Fisnik Leka.

SV Grafenwöhr - Detag Wernberg So. 14.15 Uhr

(lfj) Die sechs Punkte aus den beiden letzten Spielen gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf waren wie Balsam auf die geschundene Detag-Seele. Vor allem aber auch die Tatsache, dass in diesen beiden Matches neun Tore erzielt wurden, gibt Hoffnung, dass der Knoten in der Offensive endlich geplatzt ist. Am Sonntag wartet mit Spitzenreiter und Titelfavorit SV Grafenwöhr das wohl größte Kaliber der Liga auf die Detag-Kicker. Auch wenn Fakten und Statistik klar für die Truppe von Trainer Martin Kratzer sprechen (Detag feierte in Grafenwöhr vor zwöf Jahren den letzten Sieg / Grafenwöhr gewann alle bisherigen neun Heimspiele), chancenlos sehen sich die "Lila-Weißen" nicht. Beim TSV Detag wurde am Wochenanfang ein Spieler positiv auf das Coronavirus getestet. Bei allen anderen Spielern und dem Funktionärsteam verliefen die Tests zwar allesamt negativ, allerdings fand unter der Woche vorsichtshalber kein Training statt.

SV Schwarzhofen – SC Luhe-Wildenau So. 14.15 Uhr

Nach einer Woche Zwangspause empfängt der SV Schwarzhofen am Sonntag den SC Luhe-Wildenau. Schwarzhofens Trainer Michael Hartlich hat derzeit keine einfache Aufgabe zu bewerkstelligen, zumal sich seine Mannschaft von Woche zu Woche in einer anderen Verfassung präsentiert. Nach dem hoffnungsträchtigen Auswärtssieg beim SV Etzenricht folgte ein schwaches Auftreten zu Hause gegen Detag Wernberg. Mit dem SC Luhe-Wildenau kommt ein spielerisch starker Gegner an den Kaplanacker, der zuletzt mit einem 3:0-Erfolg über den FC Schlicht seine Dominanz unter Beweis stellen konnte. Desweiteren haben die Gäste mit Roland Rittner auf der Kommandobrücke einen der erfahrensten Trainer des oberpfälzischen Amateurfußballs zu bieten. „Wir wollen versuchen, dass der Sportclub nicht ins Spiel findet und uns auf unsere Stärken konzentrieren“, gibt Hartlich die Parole fürs Spiel aus.

SpVgg Pfreimd - FC Wernberg So. 14.15 Uhr

(smo) Mit einem 1:1 kehrte die SpVgg Pfreimd von ihrem Spiel bei der SpVgg SV Weiden II zurück. Mit diesem Ergebnis gab die SpVgg die Tabellenführung ab. Im Lokalderby gegen den FC Wernberg ist man im Pfreimder Lager sicher, dass das Spiel nicht mit dem Hinspiel zu vergleichen ist. Der Trainerwechsel zu Christian Spindler scheint zur rechten Zeit gekommen zu sein, konnte der FC seitdem alle drei Spiele gewinnen. „Am Sonntag steht das Derby gegen den FCW vor der Tür. Das Hinspiel konnten wir mit 5:1 für uns entscheiden, daher kann man davon ausgehen, dass der FC hochmotiviert zu uns reisen wird. Der FC ist momentan gut drauf und wir können uns auf ein spannendes Spiel einstellen, in dem alles von uns abverlangt wird. Zielsetzung im Derby ist natürlich die Punkte in Pfreimd zu behalten“, warnt Spielertrainer Bastian Lobinger die Seinen. Der Kader bleibt im Vergleich zur Vorwoche voraussichtlich unverändert. Nach einem klaren Sieg gegen den Tabellenletzten geht es nun für den FC Wernberg

Die Wernberger reisen nach der klaren Niederlage im Hinspiel mit viel Selbstvertrauen nach Pfreimd. Zuöletzt gab es drei Siege für den FC. Einige Spiele haben auch gezeigt, dass die Pfreimder auch manchmal verwundbar sind.Im Kader des FC wird es wahrscheinlich keine großen Änderungen geben. Aber Interimstrainer Christian Spindler muss mit dem beruflich verhinderten Andreas Lang auf einen Leistungsträger verzichten.

Weiter spielen

Sonntag, 14.15 Uhr: SpVgg Vohenstrauß - SV Hahnbach, SpVgg Schirmitz – SV Etzenricht, DJK Ensdorf – SV Raigering, SV Kulmain -– SpVgg SV Weiden II

 

 

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