10.05.2019 - 18:04 Uhr
SchwandorfSport

Endspiel um Platz zwei

Der Meister aus Stulln kann sich die ganze Sache entspannt anschauen. Am Wochenende kann in der Kreisliga West die Entscheidung über Platz zwei schon fallen. Doch ein Team kündigt da erheblichen Widerstand an.

Der Schmidgadener Alexander Schmiedl (rechts) haut sich gegen die Ettmannsdorfer voll rein. Schmidgaden ist in der Kreisliga West noch nicht ganz gerettet und sollte gegen den TSV Tännesberg auf jeden Fall punkten. Die Ettmannsdorfer können sich mit einem Sieg gegen den TSV Nittenau Platz zwei sichern.

Während im Kampf um den aufstiegsberechtigten begehrten zweiten Tabellenplatz am Sonntag der SC Ettmannsdorf II als Zweitplatzierter zu Hause den Dritten aus Nittenau empfängt, kämpfen im Tabellenkeller noch akut fünf Vereine darum, am Ende über dem "Strich" zu sein. Hierbei kommt es in der Begegnung zwischen dem Vorletzten SC Kleinwinklarn und dem einen Platz besser postierten FC Rötz zum brisanten Lokalderby und Prestigeduell im Kampf um den Klassenerhalt.

Wegen Muttertag werden alle Spiele erst um 17 Uhr angepfiffen.

SC Ettmannsdorf II - TSV Nittenau So. 17.00

Trotz des, aufgrund des Spielverlaufs, enttäuschenden Unentschieden des SC Ettmannsdorf II gegen den vorzeitigen Meister aus Stulln am vergangenen Wochenende, geht die Truppe von Coach Armin Rank hochmotiviert in das vorentscheidende Heimspiel gegen den Tabellendritten aus Nittenau. "Wir waren den Stullnern über 90 Minuten in allen Belangen überlegen und verschossen zudem einen Strafstoß", blickt Rank wehmütig zurück. Personell müssen die Hausherren auf vier Stammspieler verzichten. Eine klare Kampfansage an die Hausherren kommt aus Nittenau: "Wir möchten uns den zweiten Platz erkämpfen", sagt TSV-Coach Hans Kaiser. Den derzeitigen Lauf gelte es auch im letzten Auswärtsspiel fortzusetzen und zugleich Das Fehlen von Vladimir Semke, Vincent Plötz, Thorsten Raith, Abdul Iyodo und Michael Neudecker erfolgreich zu kompensieren. Letzterer zog sich in Neunburg vorm Wald einen Kreuzbandriss zu.

SG Kemnath - FC Neunburg So. 17.00

Die Hausherren streben weiter nach dem ersten Heimsieg in dieser Saison. "Für uns geht es darum, einigen Akteuren einen gebührenden Abschluss ihrer Fußballkarriere zu ermöglichen", sagt Trainer Maximilian Birner. Für den Gast aus der Pfalzgrafenstadt wird es höchste Zeit, den ersten Dreier in diesem Jahr einzufahren. Die neuerliche bittere 2:3-Heimniederlage gegen den TSV Nittenau versetzt die Elf von Trainer Thomas Bauer nun in die Pflicht, beim Schlusslicht den Klassenerhalt perfekt zu machen. Abwehrspieler Sebastian Winderl ist nach seiner Verletzung wieder fit, Florian Fischer fehlt nach wie vor aufgrund einer Schulterverletzung. Erfreulich aus Sicht der Gäste, dass sich einige Akteure nun aus der zweiten Mannschaft im Training aufgedrängt haben und nun in die Verantwortung genommen werden.

SF Weidenthal - SpVgg Neukirchen/B. So. 17.00

Nichts vorwerfen kann SF-Coach Christian Adler seiner Mannschaft nach der Niederlage beim TSV Tännesberg. "Im letzten Heimspiel geht es darum, an die Leistung der Vorwoche anzuknüpfen und uns bei unseren Zuschauern für die fast abgelaufene Spielzeit zu bedanken", nennt Adler die Prioritäten für das letzte Heimspiel gegen die SpVgg Neukirchen-Balbini. Die SpVgg blamierte sich zuletzt beim 2:3 zu Hause gegen die SG Kemnath. Ohne die angeschlagenen Thomas Hauser, Stefan Hildebrandt und Keeper Markus Zisler steckt sich der Gast das Minimalziel Unentschieden beim spielstarken Gastgebern.

FC Schmidgaden - TSV Tännesberg So. 17.00

Die verdiente Niederlage des FC Schmidgaden in Rötz aufgrund einer schlechten Leistung nimmt die Elf von Trainer Gordon Börner in die Pflicht, zu Hause gegen den TSV Tännesberg zu punkten. "Rein rechnerisch ist der Abstiegsrelegationplatz noch möglich, deswegen müssen wir punkten", erkennt Börner die Wichtigkeit dieses Spiels. Personell wird sich die Situation beim Gastgeber im Vergleich zur Vorwoche nicht bessern. Die Gäste aus Tännesberg machten mit einer überzeugenden Vorstellung zuletzt den Klassenerhalt perfekt und freuen sich auf kampfstarke Schmidgadener. "Wir müssen erneut überzeugend auftreten und dagegenhalten", gibt TSV-Trainer Wolfgang Stier die Marschroute vor. Auch personell bessert sich die Ausgangslage. Mit Johannes Stahl, Martin Psohlavec und Markus Pfannenstein stoßen wichtige Stützen wieder hinzu. Fehler werden erneut Christoph Ludascher, Roland Ludescher und Max Winkler.

SC Kleinwinklarn - FC Rötz So. 17.00

In diesem Lokalderby trifft der vorletzte der Tabelle auf den Drittletzten. Für den SC Kleinwinklarn ist es die letzte Chance, mit einem Heimsieg ans rettende Ufer zu gelangen. Trainer Markus Rüdiger vertraut dabei auf den Kader der Vorwoche und appelliert an seine Truppe, gegen den Nachbarn aus Rötz noch einmal ein besondere Leistung abzurufen. Völlig überraschend im Abstiegskampf findet sich der FC Rötz nach einer enttäuschenden Spielzeit. Der ambitionierte Ex-Bezirksober- und Bezirksligist befindet sich im Umbruch und muss gehörig aufpassen, nicht noch eine Liga tiefer abzusteigen. Die Leistung der Vorwoche und damit verbundene 2:0-Erfolg macht aber Mut.

SG Gleiritsch/Trausn. - SG Schönthal So. 17.00

Bitter für die SG Gleiritsch/Trausnitz war, dass man zuletzt eine 4:2-Führung nicht ins Ziel brachte und beim TV Wackersdorf sich noch mit einem 4:4 begnügen musste. Somit geht es jetzt zu Hause gegen den Gast aus Schönthal/Premeischl darum, die notwendigen Zähler einzufahren, um sicher in der Liga bleiben zu können. Die Einsätze von Dieter Hösl und Fabian Richthammer sind für dieses Wochenende verletzungsbedingt fraglich.

TSV Stulln - TV Wackersdorf So. 17.00

Stullns Spielertrainer Christian Zechmann ist stolz auf seine Mannschaft, weil sie am vergangenen Wochenende in Ettmannsdorf nach einem 0:2-Rückstand noch ein Remis holte. Ziel in der Partie gegen den TV Wackersdorf ist es, zu Hause weiter ungeschlagen zu bleiben und den Zuschauern mit einer ansprechenden Leistung für die komplette Saison zu danken. "Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen, auch wenn es um nichts mehr geht", sagt Wackersdorfs Chefanweiser Matthias Pautsch. Im letzten Spiel verletzten sich drei Akteure so schwer, dass sich die Aufstellung für das Auswärtsspiel erst kurzfristig ergibt.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.