05.04.2019 - 15:23 Uhr
SchwandorfSport

Kampfansage aus Schmidgaden

Nach dem Dämpfer zum Jahresauftakt für den designierten Bezirksliga-Aufsteiger TSV Stulln folgt nun das brisante Nachbarduell gegen Schmidgaden. Und der FC fährt die wenigen Kilometer zum Derby äußerst selbstbewusst.

Stullns Josef Lobinger (links) sah sich gleich zwei Angreifer der Sportfreunde Weidenthal/Guteneck gegenüber. Nach der Auftaktpleite muss der TSV jetzt im Derby gegen Schmidgaden liefern.
von Autor HÜRProfil

Zum brisanten und prestigeträchtigen Lokalderby kommt es am Samstagnachmittag um 15.15 Uhr auf dem Stullner Vogelherd zwischen dem designierten Bezirksligisten aus Stulln und dem FC Schmidgaden. Der Truppe von Spielertrainer Christian Zechmann wurde am vergangenen Wochenende in Weidenthal-Guteneck die erste Saisonniederlage beigebracht, der Stullner Coach fordert jetzt im Derbykracher mehr Konzentration seiner Spieler gerade im Abwehrbereich, um den gegnerischen Offensivspielern nicht wie zuletzt regelmäßig gute Einschussgelegenheiten anzubieten.

TSV Stulln - FC Schmidgaden (Sa. 15.15 Uhr)

Nicht einkalkuliert war die erste Saisonniederlage des TSV Stulln am letzten Sonntag bei den Sportfreunden in Weidenthal-Guteneck. Coach Christian Zechmann sah dort zu wenig Durchsetzungsvermögen seiner Offensivabteilung und zu leichte Fehler in den Abwehrreihen. Den Gastgebern steht in diesem prestigeträchtigen Duell der gesamte Kader zur Verfügung. Der Gast aus Schmidgaden vermeldet hingegen eine hohe Anzahl an verletzten Spielern. Trübsal blasen zählt jedoch nicht bei Trainer Gordon Börner. "Ich sehe eine gute Möglichkeit, aus Stulln etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen", lautet die Kampfansage aus Schmidgaden an den Spitzenreiter.

SC Ettmannsdorf II - SF Weidenthal-Gut. (Sa. 15.15 Uhr)

Ein richtig interessantes Match erwartet SC-Trainer Armin Rank zu Hause gegen die Sportfreunde aus Weidenthal-Guteneck. "Der Sieg gegen den Spitzenreiter TSV Stulln verleiht unseren Gästen sicherlich zusätzliche Motivation", berichtet Rank, der nach dem nicht ganz einfachen Spiel in Kemnath am vergangenen Spieltag zwei weitere verletzte Spieler zu beklagen hat. In Sachen Chancenverwertung könne sich seine Mannschaft noch erheblich steigern. Gästecoach Christian Adler kann mit der Erfolgstruppe der vergangenen Woche anreisen. "Wir möchten auf dieser Leistung aufbauen", sieht Adler das nötige Potenzial in seiner Elf, auch aus Schwandorf Punkte mit nach Hause nehmen zu können.

TV Wackersdorf - SG Kemnath (Sa. 15.30 Uhr)

Einen Start nach Maß legte der TV Wackersdorf mit dem Kantersieg in Neunburg vorm Wald hin. Gegen die abstiegsgefährdete SG Kemnath erwartet Trainer Matthias Pautsch eine "enge Kiste", schon gleich aufgrund der nach wie vor anhaltenden Personalprobleme. Weiterhin fehlen bei den Knappen Kapitän Matthias Wald und Michael Scharl. Darüber hinaus wird Sebastian Ströbl verletzungsbedingt ebenfalls nicht im Kader stehen. Kemnaths Trainer Maximilian Birner baut auf der Leistung seiner Spieler der Vorwoche auf. "Wir wollen die gefährliche Offensive der Wackersdorfer einschränken und selbst Nadelstiche nach vorne setzen", gilt es nun bei der SG Kemnath, weiter am Ziel Klassenerhalt zu arbeiten.

SG Gleiritsch/Traus. - SC Kleinwinklarn (So. 15.15 Uhr)

Die SG Gleiritsch/Trausnitz feierte zuletzt einen gelungenen Jahresstart in Schmidgaden und kann nun zu Hause gegen einen unmittelbaren Kontrahenten im Abstiegskampf den Auswärtsdreier mit einem Heimsieg veredeln. "Wir dürfen jetzt keinen Schritt weniger laufen", fordert Coach Roland Schuller seine Spieler auf, jetzt dranzubleiben und fokussiert in die nächsten Spiele zu gehen. Der SC Kleinwinklarn verlor sein Auftaktspiel in Nittenau klar und deutlich mit 0:4 und muss dringend versuchen, jetzt etwas Zählbares einzuheimsen. Trainer Markus Rüdiger vertraut hierbei auf dieselbe Mannschaft wie zuletzt und verspricht eine motivierte Vorstellung seiner Spieler im Pfreimdtal.

TSV Tännesberg - TSV Nittenau (So. 16 Uhr)

Für Tännesbergs Coach Wolfgang Stier gilt es, am Sonntag zu Hause gegen den TSV Nittenau an die zweite Halbzeit der Vorwoche anzuknüpfen. "Meiner Mannschaft hat man angesehen, dass sie unbedingt gegen Rötz gewinnen wollte", macht Wolfgang Stier seiner Elf dahingehend keinen Vorwurf. Allerdings gilt es nun, gegen stark gestartete Nittenauer in den Abschlussbemühungen konzentrierter zu Werke zu gehen und vor allem die gute Offensive der Regentaler gerade bei Kontervorstößen zu bremsen. Personell müssen die Hausherren auf vier Akteure verzichten. In Bestbesetzung reist der TSV Nittenau nach Tännesberg. "Wir erwarten eine spielerisch starke Truppe, wollen jedoch an den Auftaktsieg anknüpfen und nicht mit leeren Händen nach Hause fahren", freut sich der am Saisonende scheidende Nittenauer Trainer Johann Kaiser auf diese Auswärtsbegegnung.

SG Schönthal/Prem. - FC Neunburg v. W. (So. 16 Uhr)

Die SG Schönthal/Premeischl muss weiterhin auf die tragenden Säulen in der Mannschaft, Patrick Malterer und Maximilian Fischer, verletzungsbedingt verzichten. Trainer Wolfgang Galli warnt ausdrücklich vor der gefährlichen Offensive der Pfalzgrafenstädter. "Wir möchten den positiven Trend beibehalten, um aus der Gefahrenzone zu kommen", lässt der SG-Trainerfuchs mit Blick auf die Tabelle verlauten. Für die Gäste setzte es zu Beginn eine deftige Heimniederlage gegen den TV Wackersdorf. Auch die Gäste müssen mit Patrik Gabriel (Leistenbeschwerden) und Florian Fischer (Schulter-OP) auf zwei wichtige Spieler verzichten. Trainer Thomas Bauer sieht seine Mannschaft spätestens jetzt im Abstiegskampf angekommen. Mit der zuletzt fehlenden Leidenschaft und einer defensiv verbesserten Grundordnung gilt es, aus Schönthal zumindest einen Teilerfolg mitzunehmen.

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