27.05.2018 - 18:53 Uhr
SchwandorfSport

Klare Sache für SC Ettmannsdorf

Nach dem deutlichen 4:0-Heimsieg gegen den VfB Straubing geht es für den SC Ettmannsdorf nun gegen den TB Roding im Kampf um den Verbleib in der Landesliga.

Erste Hürde erfolgreich übersprungen: Der SC Ettmannsdorf um Maximilian Schreyer (Mitte, Archivbild) setzte sich klar gegen den VfB Straubing durch.
von Autor AHOProfil

(aho) Zu einer klaren Sache entwickelte sich das Relegations-Rückspiel zur Landesliga zwischen dem SC Ettmannsdorf und dem VfB Straubing. Mit 4:0 besiegte der Landesligist den Bezirksliga-Zweiten aus Niederbayern und qualifizierte sich somit für die entscheidenden Spiele gegen den TB Roding. Wie im Hinspiel am Donnerstag fielen die Tore durch Tobias Wiesner und Ilhan Koc kurz vor dem Pausenpfiff sowie in der 49. und 52. Minute durch Maximilian Schreyer und erneut Tobias Wiesner.

Nach dem Erfolg im Hinspiel trat der SC Ettmannsdorf zwar mit der gleichen Besetzung an, jedoch taktisch anders ausgerichtet. Weil SCE-Coach Mario Albert mit einer stürmischen Gästemannschaft rechnete, war das Hauptaugenmerk der Gastgeber zunächst auf die Defensive gerichtet. Die als Spielgestalter vermuteten Kamil Hein, Patrick Eberl oder Spielertrainer Lucas Altenstrasser wurden entsprechend abgeschirmt und aus dem Spiel genommen. Gleiches war anfangs auch auf der Gegenseite zu sehen, wo Tobias Wiesner und Jeremy Schmidt nur wenig Raum hatten.

Wie vermutet, versuchte Straubing sein Glück mit schnellen Angriffen. Zielstrebig spielten die Gäste nach vorne, doch an der Strafraumgrenze war Endstation. Aus diesem Grund versuchte es der Bezirksligist mit Schüssen aus der zweiten Reihe, die aber weit am Gehäuse vorbei flogen. Torwart Daniel Hanke konnte sich nicht auszeichnen. Eine der besten Aktionen verzeichnete der Gast durch Andreas Judenmann in der Anfangsphase, er zielte jedoch knapp daneben. Nur langsam lockerte der SCE seine Deckung. Ab der 25. Minute hatte Straubing sein Pulver vorerst verschossen, und die Heimelf wurde stärker. Ein erster Warnschuss in Richtung des VfB-Gehäuses war der Knaller von Florian Holfelder. In der 32. Minute hatte der heimische Anhang bei einer Direktabnahme von Jeremy Schmidt den Torschrei schon auf den Lippen, doch wehrte Keeper Michael Lingauer das Geschoss mit einer Glanzparade ab. Acht Minuten später war es aber soweit, der SCE erzielte das 1:0. Der früh eingewechselte Ilhan Koc brachte das Leder von der rechten Seite hoch in den Strafraum und Tobias Wiesner köpfte unhaltbar und aus kurzer Entfernung ein. Das gab den Gastgebern die nötige Sicherheit. Und sie legten gleich nach. Kurz vor dem Pausenpfiff traf Ilhan Koc aus spitzem Winkel flach zum 2:0.

Straubing wurde empfindlich getroffen, gab aber noch nicht auf. Endgültig erledigt war die Sache für den Bezirksliga-Zweiten nach dem 3:0 durch Maximilian Schreyer kurz nach Wiederbeginn. Das war aber noch nicht das Ende des Ettmannsdorfer Torhungers. Nach einer schönen Vorarbeit von Andreas Müller zirkelte Tobias Wiesner den Ball zum 4:0 in die Maschen. Danach war die Luft raus, der Gast aus Niederbayern ließ merklich nach. Auch der SCE drosselte das Tempo und tat bei sommerlichen Temepraturen nur noch das Nötigste. Klare Torchancen ergaben sich nicht mehr.

Somit steht der SCE vor den entscheidenden Spielen gegen den TB Roding am Donnerstag und Sonntag. Die Rodinger setzten sich gegen die SpVgg Ruhmannsfelden durch. Trainer Mario Albert zeigte sich erfreut über die Leistung seiner Elf, die sich konsequent an die taktische Marschroute gehalten hatte. Wichtig sei gewesen, dass sich einerseits kein weiterer Spieler verletzt hat und andererseits der Schongang nach der klaren Führung eingelegt werden konnte.

Info:

SC Ettmannsdorf - VfB Straubing 4:0 (2:0)

SC Ettmannsdorf: Hanke, Vollath, Kara, Philipp Peter, Müller, Rothut, Morin, Holfelder (30. Koc), Schmidt (57. Hofer), Maximilian Schreyer, Wiesner (66. Nimsch)

VfB Straubing: Lingauer, Bekaj, Andreas Jugenmann (55. Lozancie), Bice (66. Dobruna), Moszek, Tobias Judenmann, Hein, Altenstrasser, Eberl, Ahmedov, Antov

Tore: 1:0 (40.) Tobias Wiesner, 2:0 (45.) Ilhan Koc, 3:0 (49.) Maximilian Schreyer, 4:0 (52.) Tobias Wiesner - SR: Andreas Heidt (Nürnberg) - Zuschauer: 500

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