31.08.2018 - 16:43 Uhr
SchwandorfSport

Kurze Anreise

Ein Nachbarduell steht im Mittelpunkt der siebten Runde in der Kreisliga West. Dabei wollen die Stullner auf dem kurzen Nachhauseweg aus Schmidgaden unbedingt drei Zähler im Gepäck haben.

Dennis Humbs (Zweiter von links) und der TSV Stulln sind beim Nachbarn in Schmidgaden gefordert. Die SF Weidenthal/Guteneck um Oliver Eckl (Zweiter von rechts) erwarten Spitzenreiter SC Ettmannsdorf II.
von Autor HÜRProfil

(hür) Kreisliga-Derbyzeit in Schmidgaden. Der Bezirksliga-Absteiger und inzwischen Tabellenvierte FC Schmidgaden empfängt am Sonntag zu Hause den ambitionierten TSV Stulln, der tabellarisch gleichauf liegt und beide Vereine nur wenige Kilometer voneinander treffen. Stullns Spielertrainer Christian Zechmann erkennt derzeit viele Abspielfehler seiner Spieler im Spielaufbau. "Wir müssen in Schmidgaden den Kampf annehmen und unser eigenes Spiel besser kontrollieren", fordert der Stullner Torjäger, der der aktuellen Schmidgadener Siegesserie großen Respekt entgegenbringt.

TSV Nittenau - TSV Tännesberg (So. 15.15 Uhr)

Beim TSV Nittenau scheint der Knoten geplatzt zu sein. Mit einem Erfolg beim SC Kleinwinklarn belohnte sich die Mannschaft für eine gute Leistung. "Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe", beschreibt Trainer Hans Kaiser die bevorstehende Aufgabe gegen den TSV Tännesberg, gegen den er erstmalig in dieser Saison in Bestbesetzung auflaufen kann. Zu viele Chancen vergab der TSV Tännesberg im letzten Spiel und musste so leichtfertig die Punkte dem Gegner überlassen. "Wir fahren nach Nittenau, um drei Zähler zu erobern", berichtet Trainer Marek Vit aus dem Tännesberger Lager. Langsam kehren bei den Gästen auch die Urlauber und Verletzten zurück. Einzig Top-Torjäger Martin Psohlavec ist noch für zwei Spiele gesperrt.

FC Neunburg v. W. - SG Schönthal/Prem. (So. 15.15 Uhr)

Hochzufrieden ist Neunburgs Coach Tom Bauer mit dem bisherigen Saisonverlauf. Auch beim TV Wackersdorf reichte eine eher durchschnittliche Leistung, um dort mit 4:2 zu gewinnen. In dieser Verfassung und Konstellation ist der Aufsteiger aus der Pfalzgrafenstadt einer der Top-Favoriten für den Bezirksliga-Aufstieg. Nur einen Sieg in sechs Pflichtspielen holte die SG Schönthal/Premeischl. Trainer Wolfgang Galli ist sichtlich unzufrieden mit der bisherigen Punkteausbeute und wäre beim "enorm starken Aufsteiger" mit einem Teilerfolg nicht unzufrieden.

1. FC Schmidgaden - TSV Stulln (So. 15.15 Uhr)

Mit vier Siegen in Folge manövrierte sich der FC Schmidgaden von einem überschaubaren Saisonstart in die Spitzengruppe der Liga. Für Trainer Gordon Börner liegt die Favoritenrolle aber bei den Stullner Gästen, seine Mannschaft brauche deswegen eine erneute Leistungssteigerung, um gegen den Nachbarn zu punkten. Gästecoach und Torjäger Christian "Zecke" Zechmann ist momentan mit dem Passspiel seiner Mannschaft unzufrieden. Dies ist seiner Ansicht nach der Grund für gute Torchancen der gegnerischen Mannschaft, was nun im Prestigeduell beim FC Schmidgaden abgestellt werden müsse. Zuversicht gibt den Stullnern die Tatsache, dass einige Urlauber zurückkehren.

SF Weidenthal/Gu. - SC Ettmannsdorf II (So. 15.15 Uhr)

Dieselbe Leistung wie in der Vorwoche beim TSV Stulln fordert SF-Trainer Christian Adler nun zu Hause gegen das nächste Spitzenteam der Liga ein. "Wir wissen, was wir können", strahlt Adler Zuversicht und Selbstvertrauen aus. Bis auf den angeschlagenen Tobias Landgraf können die Gastgeber bestens besetzt auflaufen. In einem Geduldsspiel holte der SC Ettmannsdorf II drei wichtige Zähler gegen das Schlusslicht aus Kemnath. "Ich muss meiner Mannschaft ein riesiges Lob aussprechen", so Trainer Armin Rank, dessen Mannschaft sich aufgrund der tiefstehenden Gäste nicht entmutigen ließ. Bei spielstarken Sportfreunden erwartet Rank ein ganz anderes Spiel. Aufgrund der aktuellen Punkteausbeute und des Tabellenstandes kann seine Mannschaft befreit aufspielen.

SG Kemnath - TV Wackersdorf (So. 16 Uhr)

Die SG Kemnath sieht sich einem unmittelbaren Tabellennachbarn gegenüberstehen. "Wir wollen jetzt den Wendepunkt in dieser Saison schaffen", traut Kemnaths Trainer Maximilian Birner seiner Mannschaft einen Erfolg zu. Die vielen Ausfälle müssen erneut mit Kompaktheit und mannschaftlicher Geschlossenheit kompensiert werden. "Wir werden und müssen auf Sieg spielen", berichtet der Vertreter von Wackersdorfs Trainer Matthias Pautsch, Stefan Loders, im Vorfeld des Sechs-Punkte-Spiels beim Tabellenletzten. Beim Aufsteiger sind nach der Urlaubszeit alle zuletzt fehlenden Akteure wieder einsatzbereit.

SC Kleinwinklarn - SG Gleiritsch/Traus. (So. 18 Uhr)

Der SC Kleinwinklarn präsentiert sich auch in diesem Jahr wenig beständig und musste nach zwei Siegen in Serie nun zwei knappe und vermeidbare 2:3-Niederlagen einstecken. Um nicht in die Abstiegszone zu geraten, wird das Team von Trainer Markus Rüdiger alles daran setzen zu Hause gegen den Vorletzten das Ruder herumzureißen und die Zähler in Kleinwinklarn zu behalten. Gästetrainer Roland Schuller spricht nach drei Spielen ohne Punkterfolg von einem verkorksten Saisonstart. Seiner Mannschaft ist in Sachen Einsatzbereitschaft und Einstellung nichts vorzuwerfen, große Probleme zeigt die Elf im letzten Drittel des Spiels. "Hier erarbeiten wir uns zu wenig Torchancen und sind nicht wirklich zwingend", analysiert der Neutrainer die Ursachen der Misere.

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