13.07.2018 - 17:07 Uhr
SchwandorfSport

Landesliga-Auftakt mit Derby

Zum Auftakt der Landesliga Mitte gastiert der SC Ettmannsdorf am Sonntag um 14 Uhr beim ASV Burglengenfeld. SCE-Trainer Mario Albert freut sich auf das Derby und sagt: "Wir sind schwer auszurechnen."

Vor drei Wochen standen sich der ASV Burglengenfeld und der SC Ettmannsdorf im Finale um den Küblböck-Cup gegenüber, der SCE gewann mit 3:2. Am Sonntag kommt es in der Landesliga zur Neuauflage.
von Autor AHOProfil

(aho) Es ist noch nicht lange her, da sicherte sich der SC Ettmannsdorf in der Abstiegsrelegation den Klassenerhalt in der Landesliga Mitte. Nach der ungewöhnlich kurzen Pause geht es schon wieder um Punkte. Und hier wartet am Sonntag (Anstoß 14 Uhr) gleich der erste Prüfstein auf das Team von Mario Albert, denn es geht zum Derby nach Burglengenfeld.

Im Ettmannsdorfer Lager herrscht eine gewisse Vorfreude auf den Saisonstart. "Endlich geht es wieder los. Nicht nur ich als Trainer bin froh darüber, sondern auch die Spieler. Und dass wir gleich zum ASV Burglengenfeld müssen, erhöht die Vorfreude", sagt Mario Albert.

Der SCE trifft auf einen Gegner, der sich gut verstärkt hat und auch heuer eine gute Rolle spielen wird. Verstecken müssen sich die Gäste aber nicht. Sie verfügen über eine Truppe, die sich durch die Leistungen in der Rückrunde der vergangenen Saison und in der Relegation Respekt verschafft hat. "Ich glaube, dass es nicht viele Mannschaften gibt, die gerne gegen uns antreten. Wir sind schwer auszurechnen", so der Trainer. Das Ziel ist es, einen ähnlich katastrophalen Start wie im Vorjahr zu vermeiden, obwohl es gleich in die Vollen geht. Innerhalb von fünf Tagen hat der SCE drei Spiele zu absolvieren.

Aus diesem Grund ist der Coach froh, dass er im Moment bis auf den gesperrten Tim Ebner alle Mann zur Verfügung hat. Nicht nur aufgrund der personellen Situation tritt der SCE selbstbewusst in Burglengenfeld an. "Wir wollen auf jeden Fall punkten", lautet die Vorgabe von Albert. Mit welcher Anfangself der Gast aufläuft, ließ der Trainer noch nicht verlauten. Größere Überraschungen sind aber nicht zu erwarten, weil sich beide Teams sehr gut kennen und erst kürzlich beim Küblböck-Cup aufeinandertrafen (3:2 für den SCE).

(bsb) "Es ist schön, dass wir mit einem Derby beginnen können", sagt ASV-Trainer Matthias Bösl. "Das verspricht viele Zuschauer und Spannung. In den vergangenen Jahren hatten wir es zu Beginn meist mit Mannschaften aus dem Raum Passau zu tun. Es wird sicher ein emotionales Spiel und wir wollen mit einem guten Ergebnis starten." Aufgrund der positiven Bilanz blickt der Gastgeber dem Auftakt optimistisch entgegen. Acht Mal standen sich beide Mannschaften bisher in der Landesliga Mitte gegenüber. Drei ASV-Siegen stehen eine Niederlage und vier Remis gegenüber.

Am Sonntag werden einige der acht neuen Spieler bereits im Kader und in der Startelf stehen - Überraschungen schließt Bösl nicht aus: "Wir hätten uns bei ein paar Spielern noch etwas mehr Druck auf die etablierten Spieler erwartet." Bastian Beer laboriert noch an einer Schleimbeutelentzündung im Knie und kann nicht spielen. Marc Seibert, der in der vergangenen Saison verletzungsbedingt nur drei Einsätze hatte, nimmt wieder am Training teil. Der Einsatz von Matthias Gröger ist noch nicht gesichert, da eine Verletzung aus der vergangenen Saison noch nicht vollständig ausgeheilt ist.

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