29.05.2018 - 15:05 Uhr
SchwandorfSport

Selbstbewusst nach Roding

Der SC Ettmannsdorf hat die erste Hürde in der Landesliga-Relegation souverän gewonnen. Doch noch ist nichts erreicht.

Der Ettmannsdorfer Florian Tausendpfund (Mitte) wird gegen Roding fehlen.
von Autor AHOProfil

Jetzt wird es spannend für den SC Ettmannsdorf in der Relegation zur Landesliga Mitte. Obwohl der Tabellenfünfzehnte gegen den VfB Straubing zwei Siege landen konnte und dabei auch überzeugende Leistungen ablieferte, ist der Klassenerhalt längst nicht gesichert. Am Donnerstag wartet mit dem TB 03 Roding die nächste ganz schwere Aufgabe auf den SCE. Erst nach dem Rückspiel am Sonntag fällt die Entscheidung.

Bis dahin zeigen sich die Mannen von Mario Albert konzentriert, aber auch selbstbewusst. Dass sie sich auf jeden Gegner einstellen können, haben sie mehrfach bewiesen. In den Duellen gegen Straubing überzeugten die Ettmannsdorfer durch ein variantenreiches Spiel, eine mannschaftliche Geschlossenheit und ihre Treffsicherheit im entscheidenden Moment. Das Rückspiel vor heimischer Kulisse war vor allem in taktischer Hinsicht sehenswert.

Der TB 03 Roding unterstrich seine Aufstiegshoffnungen durch den Heimsieg gegen die SpVgg Ruhmannsfelden, nachdem das Hinspiel knapp verloren wurde. In der Bezirksliga Süd lieferte sich das Team von Sebastian Niebauer einen spannenden Titelkampf mit dem VFB Bach. Trotz der stolzen Punktzahl von 75 und dem drittbesten Angriff in der Liga reichte es nur zum zweiten Platz. Seinen Traum vom Landesligaaufstieg will der TB nun in den zwei Spielen gegen den SC Ettmannsdorf realisieren. Dabei vertrauen sie auf ihre Offensivleute Christian Kufner, Tobias Bräu und Christian Ederer, die zusammen 44 Treffer erzielt haben.

Die Ettmannsdorfer Defensive wird am Donnerstag in Roding gefordert sein. Wie es klappen kann und die Stürmer aus dem Spiel genommen werden können, hat der SCE nicht nur in der Relegation gezeigt. Trotz der Ausfälle der beiden Leistungsträger Sebastian Fischer und Florian Tausendpfund ist kein Nachlassen erkennbar. Auch in Roding tritt Mario Albert mit seiner Mannschaft selbstbewusst an, er will bereits im Hinspiel den Grundstein für das Weiterkommen legen. Die taktische Grundausrichtung und ein erfolgreiches und schnelles Umschaltspiel könnten den Ausschlag geben. Nachdem es in den Spielen gegen den VFB Straubing glücklicherweise keine weiteren Verletzungen gegeben hat, tritt der SC Ettmannsdorf mit der gleichen Besetzung wie zuletzt an. Oberstes Ziel ist nicht nur ein Auswärtstreffer, sondern ein positives Resultat für das abschließende Treffen am Sonntag in Ettmannsdorf. Anstoß ist am Donnerstag um 16 Uhr in Roding.

Für die Fans steht erneut ein Bus bereit. Abfahrt ist um 14.30 Uhr am Sportplatz.

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