26.04.2019 - 21:34 Uhr
SchwandorfSport

Im Tabellenkeller brodelt's

Der Meister in der Kreisliga West ist mit dem TSV Stulln bereits gefunden. Um Platz zwei tobt ein Zweikampf zwischen der Ettmannsdorfer "Zweiten" sowie dem TSV Nittenau. Im Tabellenkeller gibt es ein Hauen und Stechen um den Ligaverbleib.

Der TSV Tännesberg um Johannes Stahl (links) ist am Wochenende in der Kreisliga West beim SV Kemnath gefordert. Florian Zankl und seine Neunburger empfangen zum Derby die SpVgg Neukirchen/Balbini.
von Autor HÜRProfil

Der SC Ettmannsdorf II und der TSV Nittenau liefern sich in der Kreisliga West ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den begehrten zweiten Tabellenplatz. Die Truppe von Trainer Armin Rank löste die jüngsten Aufgaben mit Bravour und gastiert am Wochenende im Pfreimdtal bei der SG Gleiritsch-Trausnitz. Der TSV Nittenau hingegen darf sich auf den Meister freuen. Die ambitionierte Elf von Coach Hans Kaiser tritt trotz Personalsorgen hochmotiviert zu Werke und möchte dem künftigen Bezirksligisten TSV Stulln zumindest einen Punkt abtrotzen.

SG Gleiritsch-Trausnitz – SC Ettmannsdorf II (So. 15.15 Uhr)

Die SG Gleiritsch-Trausnitz freut sich auf die Landesliga-Reserve des SC Ettmannsdorf. „Es gibt sicherlich leichtere Aufgaben“, beschreibt SG-Trainer Roland Schuller die Außenseiterrolle seiner Mannschaft. Dennoch braucht die SG im Abstiegskampf jeden Punkt und kann in diesem wichtigen Spiel wieder auf Urlauber Dieter Hösl zurückgreifen. Ettmannsdorfs Trainer Armin Rank kann im Vergleich zur Vorwoche wieder über eine verbesserte Kaderkonstellation freuen. Es kehren einige Akteure wieder zurück und die Trainingsleistungen geben Anlass zur Hoffnung, dass die "Zweite" weiter fest entschlossen ist, den ausgezeichneten zweiten Tabellenplatz mit guten Leistungen zu untermauern.

TSV Nittenau – TSV Stulln (So. 15.15 Uhr)

Weiterhin ohne Niederlage und mit einer Ausbeute von 13 von 15 möglichen Punkten empfängt der TSV Nittenau den TSV Stulln. Trainer Hans Kaiser ist sich trotz vier fehlender Stammspieler sicher, auch gegen den Ligaprimus zu Hause etwas Zählbares zu erreichen. Der Meister um Spielertrainer und Top-Scorer Christian Zechmann fährt nicht ins Regental, um dort Geschenke zu verteilen. „Wir müssen wieder zielstrebiger agieren“, fordert er im Vorfeld des Spitzenspiels seine Jungs auf, wieder mehr Torhunger zu entwickeln als dies am vergangenen Wochenende der Fall war. Personell ist der Meisterkader vollzählig.

FC Neunburg – SpVgg Neukirchen-Balbini (So. 15.15 Uhr)

Nach wie vor ohne dreifachen Punktgewinn ist der FC Neunburg in diesem Pflichtspieljahr. „Wir möchten endlich den ersten Dreier“, fordert Coach Thomas Bauer seine Spieler auf, im Lokalderby und Prestigeduell zu Hause noch eine Schippe draufzupacken. Erfreulich in personeller Hinsicht ist die Rückkehr des zuletzt an der Leiste verletzten Tschechen Patrik Gabriel. Hingegen fehlen weiterhin Florian Fischer und auch Sebastian Winderl wegen einer Oberschenkelverletzung. Gästetrainer Andreas Rogalski freut sich auf das sicherlich wieder emotionsgeladene Derby. Er möchte aus der Pfalzgrafenstadt drei Zähler mit nach Hause nehmen und somit ebenfalls den ersten Pflichtspielsieg des Jahres einfahren. Personell ist die Situation beim Gast weiter angespannt, gerade die Torhüterposition ist weiterhin fraglich.

SF Weidenthal-Guteneck – FC Rötz (So. 15.15 Uhr)

Die Sportfreunde aus Weidenthal-Guteneck möchten an die gute Leistung des vergangenen Wochenendes anknüpfen und mit einem Sieg zu Hause gegen stark abstiegsbedrohte Rötzer selbst den „Deckel drauf machen“, um die letzten Spiele entspannter angehen zu können. Die Personaldecke ist beim Gastgeber weiterhin dünn. Der FC Rötz ist in diesem Jahr noch ungeschlagen, tritt jedoch aufgrund dreier Unentschieden nacheinander weiter auf der Stelle. Der jüngste Sieg zu Hause gegen das Schlusslicht aus Kemnath beflügelt die Mannschaft von Routinier Jürgen Meixensperger, bei spielerisch stark erwarteten Gastgebern erneut etwas Zählbares einzuheimsen.

FC Schmidgaden – SG Schönthal-Premeischl (So. 15.15 Uhr)

Schmidgadens Trainer Gordon Börner verweist im Vorfeld des Heimspiels gegen die SG Schönthal-Premeischl auf die Tabelle und den auch für seine Mannschaft anhaltenden Abstiegskampf. Gerade jetzt ist die Personalsituation des FC weiter stark angespannt. „Wir müssen uns jetzt effektiv zeigen und an unsere Leistungsgrenze gehen“, lautet das Erfolgsrezept des Schmidgadener Trainers. Auch die Gäste um Trainerfuchs Wolfgang Galli haben das Ticket für die kommende Kreisliga-Runde noch nicht in trockenen Tüchern. Die Mannschaft aus dem Chamer Landkreis erwartet ein hartes Stück Arbeit und wird entsprechend konzentriert und vorbereitet agieren.

SC Kleinwinklarn – TV Wackersdorf (So. 15.15 Uhr)

Der derzeitige Trend des SC Kleinwinklarn spricht alles andere als für den Klassenerhalt. Spielertrainer Markus Rüdiger vertraut weiter auf die mannschaftliche Geschlossenheit und den unbedingten Willen, nun zu Hause gegen den starken Aufsteiger die Trendwende herbeizuführen. Die Knappen haben aus dem Hinspiel mit den Gastgebern noch eine Rechnung offen. Trainer Matthias Pautsch berichtet von einer großen Anzahl an verletzten Spielern und Urlaubern und weiß um die Schwere der Aufgabe in Kleinwinklarn.

SG Kemnath – TSV Tännesberg (So. 16 Uhr)

Die SG Kemnath muss unbedingt die individuellen Fehler abstellen, um in den verbleibenden Partien zu Punkten zu kommen. Trainer Maximilian Birner fordert jetzt gegen Tännesberg von Beginn an eine konzentrierte und fokussierte Leistung seiner Mannschaft, um gegen qualitativ gut besetzte Tännesberger auf Augenhöhe agieren zu können. Der TSV Tännesberg muss in diesem Auswärtsspiel auf die Urlauber Stefan Krachunov, Lukas Pavlicek und Max Winkler verzichten. Zudem steht Roland Ludescher nicht zur Verfügung und Markus Wittmann sowie Michael Eichhorn sind angeschlagen. Trotz dieses personellen Umstandes möchte der TSV im schweren Auswärtsspiel beim Schlusslicht hochkonzentriert auftreten, um nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten zu müssen. „Wir müssen endlich unsere klaren Torchancen nutzen“, erkennt Trainer Wolfgang Stier die Gründe für die zuletzt vielen Unentschieden.

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