10.08.2018 - 17:41 Uhr
SchwandorfSport

TV Nabburg zurück im Alltag

Die SpVgg Pfreimd II schlägt in der Kreisklasse Nord bislang eine scharfe Klinge. Mit einem Erfolg gegen Schönsee winkt sogar der Sprung an die Tabellenspitze. Der TV Nabburg will nach einem couragierten Pokal-Auftritt endlich in der neuen Liga ankommen.

Der Einsatz passte trotz des unglücklichen Pokal-Aus’: Die Nabburger Philipp Schlosser (von links) und Tim Warnke werfen sich dem Wernberger Angreifer Klaus Moucha in den Weg. Bei der SG Niedermurach/Pertolzhofen wollen die TV-Akteure auch endlich den ersten Kreisklassen-Sieg feiern.
von Autor HÜRProfil

(hür) Die SpVgg Pfreimd II und der SV Haselbach haben in der Kreisklasse Nord bislang eine makellose Bilanz und heimsten aus den beiden Auftakt-Partien die maximale Punktzahl ein. In aller Deutlichkeit und im Stile einer Spitzenmannschaft absolviert derzeit der SV Haselbach sein Pflichtprogramm. Die Elf vom landesligaerfahrenen Spielertrainer Daniel Bohnert und Antreiber Max Moeschl empfängt an diesem Wochenende den nicht zu verachtenden SV Pullenried. Die Gäste um Neu-Trainer Robert Hölzl haben mit dem Tschechen Dominik Grätsch einen förmlichen Wirbelwind im Angriffszentrum, dessen Qualität die Kreisklassen-Ansprüche definitiv übertrifft.

DJK Dürnsricht-W. - TSV Dieterskirchen (Samstag, 16 Uhr)

Bei der DJK wird die Personaldecke immer dünner. "Wer laufen kann, darf spielen", lautet das Motto von DJK-Trainer Georg Winkler. Nach der Niederlage beim SV Haselbach am vergangenen Wochenende lautet trotz aller Verletzungssorgen die Devise Heimsieg. Die Personalsituation bleibt auch beim heutigen Gast aus Dieterskirchen angespannt. Mit vielen Urlaubern und verletzten Spielern musste Trainer Manfred Dirscherl die ersten beiden Partien absolvieren. Heute müssen die TSVler zudem auf Christoph Lehmer verzichten. Bei Julian Hartinger besteht die Möglichkeit, dass er wieder in den Kader aufrückt. Zwei Zähler aus zwei Partien sind aufgrund der Spielverläufe im Nachhinein zu wenig für Dieterskirchen.

SpVgg Pfreimd II - SpVgg Schönseer Land (Sonntag, 13 Uhr)

Hochmotiviert geht die Pfreimder Reserve in das dritte Saisonspiel nach zwei Auftaktsiegen. Mit einer kompakten Defensive und schnellem Umschaltspiel möchte Coach Stefan Weinzierl dem Gast sein eigenes Spiel aufdrücken. Bis auf den nach wie vor verletzten Tobias Reil kann die Landesliga-Reserve Bestbesetzung vermelden. Die unnötige Rotsperre von Jindrich Bittengl schmerzt bei den Gästen sehr. Ein Teilerfolg ist die Zielsetzung für die SpVgg Schönseer Land bei spielstark erwarteten Gastgebern. Mit der Moral der Vorwoche und der richtigen Einstellung sollte dieses Vorhaben nach Ansicht von Gerhard Hirn realisierbar sein.

SV Diendorf - FC Wernberg II (Sonntag, 15.15 Uhr)

Aufgrund des guten Saisonstarts des Gastes aus Wernberg ist die Elf von Udo Braunschläger gewarnt. "Wir werden den FC Wernberg II sicherlich nicht unterschätzen", berichtet Braunschläger, der auf die zuletzt fehlenden Urlauber wieder zurückgreifen kann. Hingegen schmerzt der verletzungsbedingte Ausfall von Simon Frey sehr. Der Heimsieg gegen den SV Trisching brachte beim FC Wernberg II wichtige Zähler im Kampf um den Klassenkampf. Nun sieht Coach Manuel Winkler mit dem SV Diendorf eine kompakte und schwer zu bespielende Mannschaft. Mit der zuletzt gezeigten Einsatzbereitschaft und dem nötigen Glück ist sich Manuel Winkler sicher, auch aus Diendorf zumindest einen Teilerfolg landen zu können.

SV Trisching - TSV Stulln II (Sonntag, 15.15 Uhr)

Trischings Trainer Gerald Lösch fordert seine Mannschaft auf, sich auf die Hinterbeine zu stellen und die blutleere Vorstellung in Wernberg vergessen zu machen. Gleichermaßen fordert Lösch seine erfahrenen Spieler auf, die jungen Kameraden mitzureißen und mit einer vorbildlichen Leistung voranzugehen. "Angeschlagene Gegner sind die gefährlichsten Gegner", erhebt Lösch mahnende Worte vor dem Heimspiel gegen die zuletzt arg gebeutelten Stullner. Für den TSV Stulln II wird es aufgrund der Verletztenmisere nicht einfacher, nun im Derby beim SV Trisching etwas Zählbares zu erreichen. Die Torhüter Ivan Bakula und dessen Vertreter Jonas Schmidl sind nicht mit im Kader. Die Feldspieler Daniel Vetter, Dominik Götz und Jonas Grabinger können ebenfalls noch nicht spielen, so dass man mit einer stark dezimierten Mannschaft zum Nachbarn reist. Zudem laboriert Wolfgang Böckl an einer Knöchelverletzung, sein Einsatz ist stark gefährdet. "Es geht darum, das Ergebnis erträglich zu gestalten", berichtet Trainer Rudi Fröhlich aus dem Stullner Lager.

SG Niedermurach/Pertolzhofen - TV Nabburg (Sonntag, 15.15 Uhr)

Mit einem grandiosen 9:1-Auswärtserfolg unterstrich die SG Niedermurach/Pertolzhofen nach dem mageren Auftaktremis ihre Ambitionen in dieser Saison. Die Elf von Coach Stoyan "Nani" Stoykov freut sich auf das zweite Heimspiel, in dem die Truppe den treuen Fans den ersten Heimsieg der Saison liefern möchte. Fehlen werden an diesem Wochenende Maximilian Pamler und Manuel Gleißner. Hingegen stoßen André Bauer und Christopher Kiener wieder zur Mannschaft. Der TV Nabburg hatte am letzten Mittwoch einen intensiven und harten Pokalfight gegen den Bezirksligisten TSV Detag Wernberg, den man unglücklich im Elfmeterschießen verlor. Trainer Walter Bauer appelliert an die Mannschaft, sich nun wieder aufs Kerngeschäft zu fokussieren und nach einem mageren Saisonstart die Zähler aus dem Murachtal zu entführen.

SV Haselbach - SV Pullenried (Sonntag, 15.15 Uhr)

Im zweiten Heimspiel in Serie lautet das Ziel des SV Haselbach, die guten Eindrücke der ersten beiden Partien zu bestätigen. Vor vier Jahren hatte man es schon mal mit dem SV Pullenried zu tun und drehte einen 1:3-Rückstand noch in einen 4:3-Erfolg. Mit Johannes Frey fehlt ein sehr wichtiger Spieler und auch Johannes Mändl bekommt eine Pause. Der Gast aus Pullenried dominierte zuletzt den Aufsteiger DJK Weihern-Stein nach Belieben und heimste die Punkte mit einem klaren 3:0 Erfolg ein. Trainer Robert Hölzl ist sich sicher, trotz der Favoritenrolle des SV Haselbach nicht chancenlos zu sein und fährt selbstbewusst in den Schwandorfer Westen.

DJK Weihern/Stein - SG Silbersee (Sonntag, 15.15 Uhr)

Durch die Rückkehr einiger Urlauber entspannt sich die Personalsituation beim Aufsteiger aus Weihern. Zwar bangt Trainer Jürgen Eichhammer noch um den Einsatz von Kapitän Markus Stahl aus verletzungsbedingten Gründen, doch möchte man mit derselben kämpferischen Mentalität wie in den ersten beiden Spielen die ersten Kreisklassen-Punkte einfahren. Die Gäste aus dem Chamer Landkreis trauern noch den vergebenen Chancen aus dem 1:1 gegen den SV Diendorf hinterher. Trainer Markus Decker kennt die DJK Weihern-Stein kaum, wird aber von seiner Grundidee, offensiv Fußball spielen zu lassen, aufgrund des überschaubaren Starts nicht abweichen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.