19.08.2021 - 16:03 Uhr
SchwarzenfeldSport

Elf Fragen an ...: Mathias Meßmann (1. FC Schwarzenfeld)

In unserer Serie erzählt der Abwehrspieler des 1. FC Schwarzenfeld, warum ihn seine Kumpels "Messi" nennen und was ihn vor dem Spiel so richtig pusht.

Mathias Meßmann vom 1. FC Schwarzenfeld.
von Josef Maier Kontakt Profil

Mathias Meßmann ist 30 Jahre alt, 25 Jahre davon kickt er für den 1. FC Schwarzenfeld. "Seit der F-Jugend bin ich dabei", erzählt der Innenverteidiger. Beschäftigt ist er als Elektronikmeister bei der Buchtal AG in Schwarzenfeld, er wohnt im Ortsteil Deiselkühn. Dort hilft er auch auf dem elterlichen Geflügelhof. Mit den Schwarzenfeldern spielte er auch schon zwei Spielzeiten in der Landesliga. Meist war er in der damaligen BOL und der Bezirksliga am Ball. Eine Ausnahme gibt es aber noch ...

ONETZ: 1. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Mathias Meßmann: Weil ich eine Sportart mit Ball und körperlicher Fitness brauche. Ich muss mich voll auspowern. In Schwarzenfeld gibt es zwar eine gute Schachabteilung, aber das war nie ein Thema für mich.

ONETZ: 2. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Mathias Meßmann: Früher fand ich gelbe Fußballschuhe ganz o.k., aber mittlerweile würde ich mir keine mehr zulegen. Meine sind jetzt wieder schwarz, mit dem Alter braucht man diese grellen Farben nicht mehr, die Zeiten sind vorbei. Wichtig ist, dass sie richtig sitzen. Da lege ich mehr Wert drauf.

ONETZ: 3. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Mathias Meßmann: Der Abstieg aus der Bezirksliga in die Kreisliga. Im Juni 2014 war das. Da haben wir in Luhe-Wildenau gegen den FC Amberg II verloren. In der Kreisliga hatte ich bis dahin noch nie gespielt. Wir haben dies das Jahr darauf aber gleich mit dem Wiederaufstieg korrigiert.

ONETZ: 4. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Mathias Meßmann: Laute Musik hören. Auch im Auto auf dem Weg zum Treffpunkt. AC/DC ist dabei, schon etwas härterer Rock. Einfach etwas, bei dem man heiß wird. Zuhause trinke ich immer noch einen Kaffee vorm Losfahren, einen richtig schönen starken, der einen pusht.

ONETZ: 5. Ihre Rückennummer ist die 5. Warum?

Mathias Meßmann: Die 5 trage ich schon immer, seit der E-Jugend. Das hat jetzt auch nicht den Grund, dass sie ein berühmter Spieler wie etwa Franz Beckenbauer getragen hat. Abwehrspieler tragen oft die 5. Ich wollte immer diese Nummer, eine andere hat mich nie gereizt.

ONETZ: 6. Das müsste der Nachbarverein TSV Stulln mir bieten, damit ich wechseln würde …

Mathias Meßmann: Ich bin schon ein eingefleischter Schwarzenfelder, aber man soll niemals nie sagen. Es gibt auch hin und wieder mal Anfragen von anderen Vereinen. Und die Stullner sind doch ein gut organisierter Verein. Aber im Moment habe ich da nichts vor. (lacht)

ONETZ: 7. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Mathias Meßmann: Wir unterhalten uns meist über den Gegner, und wen wir alles kennen. Das ist für uns jetzt in der Bezirksliga Süd schwieriger, weil wir kennen die Vereine ja kaum. Aber ich bin ja ein Fußballverrückter, ich kenne schon den ein oder anderen Spieler. Ums Weggehen am Abend vorm Spiel geht es im Auto nicht. Ich gehe vor Spielen nicht weg, höchstens mal mit der Freundin Essen.

ONETZ: 8. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Mathias Meßmann: An das Aufstiegsspiel in die Landesliga gegen Burgweinting in Kareth. Im Elfmeterschießen haben wir gewonnen. Christian Zechmann hatte in der Verlängerung noch kurz vor Schluss ausgeglichen. Da haben 2500 Leute zugeschaut, das war schon eindrucksvoll. Ich war die 120 Minuten voll dabei. Zur Siegesfeier sind wir dann eine Woche an den Plattensee gefahren, die gesamte Mannschaft und einige aus dem Verein.

ONETZ: 9. Haben Sie einen Spitznamen? Warum gerade diesen?

Mathias Meßmann: Ja, ich werde von den meisten Messi genannt. weil es halt wesentlich kürzer ist als Meßmann. Es hat also nichts mit dem Fußballer Lionel Messi zu tun. (lacht) Um Gottes Willen, da halte ich den Ball ganz flach. Und um Messies, die unordentlich sind, geht es auch nicht.

ONETZ: 10. Welchen Zuruf von Zuschauern können Sie überhaupt nicht leiden?

Mathias Meßmann: Wenn es um meine Familie oder Freunde geht. Da gibt es schon manchmal Zurufe unter der Gürtellinie. Aber alles andere überhöre ich größtenteils und ärgere mich nicht darüber. Das stachelt mich höchstens noch an.

ONETZ: 11. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten, zu welchem überhaupt nicht gerne?

Mathias Meßmann: Nach Kulmain fahre ich gar nicht gerne. Das hat aber nichts mit der Mannschaft des SV Kulmain zu tun. Meistens ist das Wetter schlecht, und es ist ein paar Grad kälter als bei uns. Und dann bleibt auch meist noch der Erfolg aus. Aber immerhin habe ich zwei Mal da oben gewonnen. Am liebsten fahr ich zu den Derbys und da ist es mir eigentlich egal, wohin: Pfreimd, Wernberg, Stulln, da sind immer viele Zuschauer da.

Der Torwart aus Eslarn stellt sich den elf Fragen

Eslarn

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.