07.07.2026 - 00:26 Uhr

Schweiz bangt vor WM-Achtelfinale um Manzambi-Einsatz

Gleich drei Spieler bei der Schweiz müssen das Training einen Tag vor dem Achtelfinale abbrechen. Einer davon, ein Bundesliga-Legionär, spielt bisher eine starke WM.

Manzambi musste einen Tag vor dem WM-Achtelfinale gegen Kolumbien das Training abbrechen. Bild: Peter Klaunzer/Keystone/dpa
Manzambi musste einen Tag vor dem WM-Achtelfinale gegen Kolumbien das Training abbrechen.

Die Schweiz bangt vor dem WM-Achtelfinale gegen Kolumbien um den Einsatz des bisher so starken Bundesliga-Legionärs Johan Manzambi. Der 20-Jährige vom SC Freiburg musste das Training einen Tag vor der Partie an diesem Dienstag (22.00 Uhr/MESZ) abbrechen.

Ebenso die beiden Profis vom FC Sevilla, Djibril Sow und Ruben Vargas. „Klar wäre es schmerzhaft, wenn die Spieler, die das Training abgebrochen haben, nicht dabei sein könnten“, betone Trainer Murat Yakin. 

„Der Ärger ist natürlich groß, dass sie das Training einen Tag vor dem Spiel abbrechen mussten“, sagte der Schweizer Nationalcoach und sprach von einem „großen Verlust“, wenn die drei nicht auf dem Platz stehen könnten. Mit Blick auf Manzambi sagte Yakin, der durchaus angespannt ob der Personalsituation wirkte: „Seine Leistungen sind hervorragend, er ist ein Teamplayer, ein kompletter Fußballer.“ Sie würden alles dafür tun, dass er gegen Kolumbien auf dem Platz stehen könne.

„Sie müssen 100 Prozent bei Kräften und bereit sein“, erklärte Yakin weiter zu dem Trio, das das Training abbrechen musste: Es nütze ihnen nichts, angeschlagen Spieler zu bringen.

© dpa-infocom, dpa:260706-930-344142/1

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