17.09.2019 - 14:20 Uhr
Siegritz bei ErbendorfSport

Kein Wort zum Sport: Kerstin Schmidt

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät die mehrfache Deutsche Meisterin im Sommerbiathlon, welcher Süßigkeit sie nicht widerstehen kann und was man mit Wurzeln so alles anstellen kann.

Kerstin Schmidt
von Redaktion ONETZProfil

Die 25-jährige Kerstin Schmidt aus Siegritz (Kreis Tirschenreuth) räumt regelmäßig bei Wettkämpfen alles ab und darf sich nicht umsonst sowohl Welt- als auch Deutsche Meisterin im Sommerbiathlon nennen. Trotz der Erfolge ist die hauptberufliche Bäckerin bodenständig geblieben. Ihre freie Zeit verbringt sie im Schützenverein Edelweiß Siegritz bei Erbendorf.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Kerstin Schmidt: Auf dem Land, wo man die Ruhe noch genießen kann. Ich bin kein Stadtmensch, da ist mir zu viel los.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Kerstin Schmidt: Ich denke, ich kann in stressigen Phasen ganz gut die Ruhe bewahren.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Kerstin Schmidt: Ich könnte nicht behaupten, dass es bisher einen größten Fehler gibt. Alle kleinen Fehler hatten ihren Sinn und mussten im Nachhinein auch so laufen.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Kerstin Schmidt: Das weiß ich nicht mehr.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Kerstin Schmidt: Ich war so zurückhaltend, dass ich mich nicht daran erinnern kann, überhaupt Streiche gemacht zu haben. Außerdem hätte sich das auch nicht gehört.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Kerstin Schmidt: So einen richtigen Promi habe ich da jetzt nicht auf dem Schirm, aber mit Magdalena Neuner mal einen Kaffee zu trinken, wäre schon cool. Ich würde sie als eine Art Vorbild bezeichnen. Bewundernswert finde ich vor allem ihre lockere Art im Bezug auf den Sport.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Kerstin Schmidt: Wenn man sagt: "Ich habe noch so viel zu tun" und "Wie soll man das alles nur schaffen?"

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Kerstin Schmidt: Von meinem ersten Gehalt habe ich für den Führerschein und mein erstes Auto gespart, einen Corsa.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Kerstin Schmidt: Bei einem guten Eis. Haselnuss und Schokolade esse ich besonders gerne. Und Salzstangen gehen immer.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Kerstin Schmidt: Eine Pflichtsendung gibt es nicht, Action-Filme gehen immer. Da habe ich keinen Favoriten, mir geht es vor allem um die Szenen. Bei Sitcoms wie "Two and a half men" schalte ich aber sofort weg.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Kerstin Schmidt: Ich schnitze seit ein paar Jahren Wurzeln, die Stöcke werden zuerst abgeschält und danach werden Willkommens-Schilder oder Terminplaner daraus gemacht. Das ist ähnlich wie ein Wurzelsepp, nur ohne Gesicht (lacht). Ansonsten ist es für mich die reinste Erholung, wenn ich auf meinem Mountainbike unterwegs bin.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Kerstin Schmidt: ... wahrscheinlich nichts anders machen, da ich eigentlich damit zufrieden sein kann, was ich bis jetzt geschafft habe. Die Dinge, die passiert sind, haben im Nachhinein so sein müssen.

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