01.10.2018 - 16:15 Uhr
Sorghof bei VilseckSport

Nahe am Nullpunkt

Wohin führt der Weg des SV Sorghof? Nach zwölf sieglosen Spielen und der 0:10-Pleite in Wernberg gibt es nur eine logische Antwort: In die Kreisliga! Aber noch besteht ein Fünkchen Hoffnung.

Momentan läuft beim SV Sorghof (links Carsten Steiner) so ziemlich alles schief, am vergangenen Wochenende gab es sogar eine zweistellige Niederlage.
von Autor ERProfil

Beim Schlusslicht der Fußball-Bezirksliga Nord hofft man nämlich, dass die Mannschaft in den beiden anstehenden Heimspielen endlich den Schalter umlegen kann und punktet. Am Mittwoch, 3. Oktober, um 16 Uhr kreuzt die Luft-Elf die Klingen mit dem SV Inter Bergsteig. Der Trainerwechsel - Harald Luft für Hans-Jürgen Plößl - brachte bisher nicht den erhofften Umschwung bei den "Indianern". Gemessen an den ernüchternden Ergebnissen aus den beiden Partien scheint der letzte Tabellenplatz weiterhin zementiert.

Harald Luft zeigt sich trotzdem weiterhin verhalten optimistisch. "Spielerisch haben wir uns verbessert, doch wir haben uns gnadenlos auskontern lassen nach Fehlern in der Vorwärtsbewegung", lautet die Analyse von Luft zum 0:10-Debakel.

Der SV-Übungsleiter räumt ein, dass die herbe Niederlage zwar der Moral der Mannschaft schaden kann, aber zugleich setzt Luft darauf, dass dieses Ergebnis das Team noch mehr zusammenschweißen wird. "Jetzt muss die Mannschaft Charakter zeigen", fordert der SV-Chefansager. Zweifelsohne muss seine Elf jetzt beweisen, dass sie sich für das blamable Auftreten in Wernberg rehabilitieren möchte, um nicht den letzten Kredit beim eigenen Anhang zu verspielen. Denn nach der zweithöchsten Pflichtspielniederlage des SV Sorghof in der fast 50-jährigen Vereinsgeschichte ist das Stimmungsbarometer fast am Nullpunkt angelangt. Mit dem SV Inter Bergsteig erscheint ein Gegner, der ebenfalls angeschlagen erscheint und mit acht Zählern auf einem Abstiegsplatz rangiert. Die Elf von Markus Kipry wird deshalb alle Kräfte mobilisieren, um in Sorghof zu siegen.

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