19.06.2026 - 17:47 Uhr

Spielerfrau kontra Fan: Internet-Streit um Cristiano Ronaldo

Bisher haben Portugals Spieler ihren alternden Superstar Cristiano Ronaldo immer gegen Kritik verteidigt. Das ändert jetzt die Freundin eines Mitspielers - und löst damit heftige Reaktionen aus.

Spielen gemeinsam für Portugal: Joao Neves und Cristiano Ronaldo (r). Bild: Armando Franca/AP/dpa
Spielen gemeinsam für Portugal: Joao Neves und Cristiano Ronaldo (r).

Mit einer unverhohlenen Rücktritts-Aufforderung an Portugals Superstar Cristiano Ronaldo hat die Freundin seines Teamkollegen Joao Neves in den sozialen Medien eine Menge Beleidigungen und Beschimpfungen ausgelöst. Der ewige Streit zwischen Ronaldo-Unterstützern und Ronaldo-Kritikern droht damit auch das portugiesische Team bei der Fußball-WM zu erreichen. 

Unter einem Foto mit ihrem Lebensgefährten, das die Schauspielerin Madalena Aragao bei Instagram gepostet hat, kommentierte ein Ronaldo-Anhänger nach dem schwachen 1:1 der Portugiesen im ersten WM-Spiel gegen die Demokratische Republik Kongo: „Dein Freund ist ein Idiot. Sag ihm, er soll den Ball zu meinem GOAT (Der Größte aller Zeiten) passen.“

Neves' Lebensgefährtin antwortete daraufhin: „Sag deinem goat, er soll in Rente gehen. Er ist sehr eigensinnig!“ Seitdem wird die 20 Jahre alte Aragao in der Kommentarspalte ihres Instagram-Accounts teils massiv von Ronaldo-Anhängern beleidigt.

https://x.com/playmaker8u/status/2067945290405920964?s=48

Die Unruhe bei den Portugiesen ist nach dem WM-Fehlstart ohnehin groß. Der 41 Jahre alte Ronaldo ist in der Nationalmannschaft weiterhin gesetzt. Seit dem schwachen WM-Auftakt wird in Medien und in sozialen Netzwerken wieder besonders viel darüber diskutiert, ob der Superstar des Teams nicht zu alt für hohe Ansprüche sei und ob Portugals Trainer Roberto Martinez ihn nicht durch einen anderen Stürmer ersetzen sollte.

Bislang wurde Ronaldo von seinen Teamkollegen immer öffentlich verteidigt. Dass die Freundin eines wichtigen Mitspielers nun davon abweicht, hat zumindest Konfliktpotenzial für den WM-Mitfavoriten.

© dpa-infocom, dpa:260619-930-251567/1

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.