22.09.2021 - 11:37 Uhr
Steinberg am SeeSport

Drechsler ist der "King of Lake"

Am Steinberger See zeigten sie wieder ihre Kunststücke, die Wakeboarder. Dieses Mal gab es ein Duell der Generationen.

Carl Maria Drechsler (Zweiter von rechts) ist der "King of Lake".
von Externer BeitragProfil

Nach einer Corona-bedingten Zwangspause im letzten Jahr fand am Samstag wieder der beliebte Wakeboard-Wettkampf „King of the Lake“ im Wildwakepark am Steinberger See statt.

In acht Kategorien spornten sich die Teilnehmer in der Wakeboard-Anlage von Steffen und Chrystelle Wild gegenseitig zu Höchstleistungen an. Auch das Wetter zeigte sich noch einmal von seiner freundlichen Seite, da war gute Stimmung schon ab dem Vormittag garantiert, als die Vorläufe stattfanden.

Ab dem Nachmittag präsentierten die Teilnehmer im Finale dann alle Tricks, die sie sich während der Saison antrainiert hatten. Die Zuschauer auf dem Gelände und auf der gut gefüllten Liegewiese feuerten die Wakeboarder kräftig an, und die Juroren hatten schwierige Entscheidungen zu treffen.

Auf dem Siegertreppchen fanden sich am Ende einige bekannte Gesichter, so durfte sich Ben-Luca Müller schon zum zweiten Mal eine Goldmedaille in der Minis-Kategorie abholen, für Maya Zoe Orth war es in derselben Kategorie die erste. Bei den Boys holte sich Mathias Großer vor Valentin Götzfried und Hannes Fischer den Sieg, bei den Girls Victoria Habrunner aus der Wakeboardanlage in Wörth an der Isar vor Bernadette Zürner und Mia Kreil.

Theresa Karl gewann bei den Junior Girls vor Nina Treutinger und Leonie Neumeier. Die Kategorie der Junior Boys war in diesem Jahr heiß umkämpft und bot einen spannenden und äußerst sehenswerten Finallauf. Am Ende konnte sich Julius Fuhrmann gegen Laurenz Ringeisen und Tim Dreher durchsetzen.

Bei den Veterans gewann zum dritten Mal in Folge Andreas Voss, der die Wakeboard-Anlage in Wörth betreibt. Von dort kommt auch Viktoria Miltschitzky – und auch sie gewann zum dritten Mal Gold: 2018 bei den Minis, 2019 bei den Girls, und in diesem Jahr holte sie den Sieg bei den Open Women und wurde somit zur „Queen of the Lake“.

Wie immer war der Wettbewerb der Open Men ein unbestrittenes Highlight. Die vier besten Fahrer traten im „Head to Head“ gegeneinander an: Marcel Friedrich gegen Jonas Dobmeier und Carl Maria Drechsler gegen Dominik Preisner. Friedrich, der 2017 den Wettbewerb gewann, setzte sich dank spektakulärer „Air-Tricks“ gegen Dobmeier durch. Der 17-jährige Carl Maria Drechsler verwies im „Generationen-Duell“ Dominik Preisner (29), den „King of the Lake“ der Jahre 2013 und 2014, auf die Plätze.

Das Finale zwischen Marcel Friedrich und Carl Maria Drechsler war hart umkämpft, keiner der Fahrer scheute ein Risiko, um die Jury mit technisch schwierigen Slides über die Schanzen und waghalsigen Sprüngen zu überzeugen. Am Ende stand Carl Maria Drechsler ganz oben am Treppchen und ist damit der „King of the Lake“ 2021.

Der Wettkampf war ein gelungener Abschluss für die Saison, ab 17. Oktober schließt der Wildwakepark seine Pforten bis zum nächsten Frühjahr.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.