24.05.2018 - 13:16 Uhr
StullnSport

TSV Stulln in der Rolle des Underdogs

Der Vizemeister der Kreisliga West duelliert sich im Kampf um den Bezirksliga-Aufstieg mit der Bayernliga-Reserve der SpVgg SV Weiden. Stullns Trainer und Torjäger Christian Zechmann freut sich auf das Bonusspiel.

21 Mal netzte Spielertrainer Christian Zechmann (links) für den TSV Stulln in der abgelaufenen Spielzeit ein. Auf diese Treffsicherheit setzt der TSV auch gegen die SpVgg SV Weiden II. Im Bild gratuliert ihm Kapitän Alexander Zuehlke.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Eigentlich war alles für das große Finale bereitet. Der Sprung in die Bezirksliga sollte am letzten Spieltag auf heimischem Platz im direkten Duell gegen den FC OVI-Teunz glücken. Doch da der TSV Stulln am vorletzten Spieltag der Kreisliga beim 4:4 in Tännesberg gepatzt hatte, fiel auch der Showdown ins Wasser. OVI-Teunz feierte den Titel, Stulln muss sich nun durch eine langwierige Relegation mühen. "Die Enttäuschung war bei uns natürlich riesengroß. Wir wollten dieses Endspiel und den Direktaufstieg unbedingt", blickt TSV-Spielertrainer Christian Zechmann auf den Saison-Endspurt zurück.

Stattdessen misst sich Stulln nun am Samstag, 26. Mai, um 18.30 Uhr auf dem Gelände des FC Wernberg mit der SpVgg SV Weiden II (Vizemeister Kreisliga Amberg/Weiden). Nur der Sieger darf weiter vom Aufstieg in die Bezirksliga träumen, der Verlierer verbleibt in der Kreisliga.

Teilnahme schon ein Erfolg

"Wir sind richtig heiß auf die Relegation. Für viele meiner Spieler ist es das erste Mal, dass sie um den Aufstieg spielen." Die Favoritenrolle in diesem Duell der Kreisliga-Zweiten ist für Zechmann klar an den Kontrahenten vergeben. "Weiden verfügt über eine junge, technisch und taktisch richtig gut ausgebildete Truppe. Ich habe sie selbst zwei Mal gesehen und bin schwer beeindruckt." Er geht die Ausscheidungsspiele mit seinen Spielern völlig befreit und ohne Druck an. Allein die Teilnahme an der Relegation sei für den TSV eine "riesige Geschichte". In der vergangenen Serie hatte Stulln lange gegen den Abstieg aus der Kreisliga gekämpft. Und wenn es mit dem Sprung in eine Liga höher nicht klappen sollte, "dann greifen wir nächstes Jahr eben wieder an".

Personell kann Zechmann bis auf die Langzeitverletzten Götz und Schönfelder aus dem Vollen schöpfen. In der zweiten Runde würde der Sieger aus der Begegnung SpVgg Vohenstrauß gegen SC Luhe-Wildenau warten.

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