Die Gäste sind erfolgreich in die neue Saison gestartet, beim HSV Hochfranken gelang ein augenscheinlich knapper, aber letztlich doch verdienter 25:24-Sieg. Gastgeber HC Sulzbach hingegen will und muss sich im Nachbarduell am Samstag, 22. September (18 Uhr), in der Krötenseehalle für die deutliche 32:38-Auftaktniederlage vom vergangenen Wochenende bei der HSG Lauf/Heroldsberg rehabilitieren. Dabei wurde deutlich, dass bei der neu zusammengestellten Mannschaft von Trainer Christian Weigl noch einiges dafür getan werden muss, um Erfolge einzufahren.
Die jungen, aber leistungsmäßig schon stark voran marschierenden Rückraumspieler Luber und Rohrbach zeigten sich zwar bereits in beachtlicher Frühform. Bei den Neuzugängen wurde aber deutlich, dass sie sich in der Landesliga noch etwas eingewöhnen müssen. Spielerisch machte der erste Auftritt der Herzogstädter in der Fremde zeitweise aber definitiv Lust auf mehr. Dies wird sicherlich ein Pfund sein, das im Derby mit den Auerbachern ausschlaggebend sein kann. Noch wichtiger wird aber sein, dass man in der sicherlich gut gefüllten Krötenseehalle einen kühlen Kopf bewahrt und die Emotionen in die richtigen Bahnen lenkt. Nur so wird man gegen die starke Rückraumachse der Gäste erfolgreich sein können. Besonders interessant wird das Spiel sicherlich auch für den neuen Sulzbacher Torhüter Martin Feldbauer. Er fehlte im ersten Spiel noch, feiert aber jetzt gegen Auerbach-Pegnitz seinen Einstand.
"Es war und ist immer spannend, gegen Sulzbach zu spielen. Diesmal kommen zum normalen Derby-Gefühl auch die Unwägbarkeiten eines fast unbekannten Teams hinzu", freut sich Auerbachs Trainer Matthias Schnödt auf die ewig junge Begegnung mit dem Landkreisgegner und hofft, dass seine Verletzten die Blessuren endgültig auskuriert haben. Denn: "Wir brauchen jeden Mann, wenn wir in der ,Kröte' etwas holen wollen. Und wir wollen etwas holen!" Einen Favoriten gibt es in diesem Spiel nicht. Dazu sind die Landkreis-Duelle in der Vergangenheit zu knapp und zu hart umkämpft gewesen.
HC Sulzbach: Tor: Feldbauer, Männl. Feld: Daniel Luber, Stryc, Pavel Fort, Jiri Fort, Dujcak, Wiesent, Johannes Luber, Stiegler, Klee, Kobylan, Rohrbach, Termer
SG Auerbach-Pegnitz: Tor: Seiffert, Kroher. Feld: Tannenberger, Pankraz, Wilke, Neuß, Kolb, Eckert, Herold, Alexander Hofmann, Moritz Hofmann, Wislicinus (?), Kraus, Schalanda, Brendel-Suchanek













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