29.10.2019 - 20:01 Uhr
Sulzbach-RosenbergSport

Kein Wort zum Sport: Tanja Ruhland

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät die Schiedsrichtereinsatzleiterin des Basketball-Bezirks Oberpfalz, warum sie eine Fernsehserie wie "Die Simpsons" überhaupt nicht schaut.

Tanja Ruhland.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Die 21-Jährige spielte bei der BG Sulzbach Basketball, pfeift als aktive Schiedsrichterin zwei- bis dreimal pro Monat ein Spiel. Sie arbeitet beim Bayerischen Roten Kreuz als Notfallsanitäterin und hat vorher eine dreijährige Ausbildung dazu absolviert, direkt nach dem Abitur. Sie könnte sich vorstellen, eventuell Medizin oder Biologie zu studieren.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Tanja Ruhland: Ich habe mich hier in Sulzbach-Rosenberg sehr gut eingelebt. Außer Erlangen hat mir bisher keine größere Stadt gefallen. Sulzbach ist eine kleine Stadt, da kennt man die Leute und es nicht so viel Trubel, eher relativ ruhig.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Tanja Ruhland: Ich bin, was manche Sachen angeht, ziemlich perfektionistisch. Wenn es perfekt läuft, dann fühle ich mich wohl. Das kann man jetzt als Stärke oder auch als Schwäche sehen.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Tanja Ruhland: Das kann ich gar nicht beantworten, da fällt mir nichts ein.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Tanja Ruhland: Ich habe sehr früh mit dem Basketballspielen angefangen, da war mehr die Männerwelt präsent. Die größten Vorbilder waren die Spieler der deutschen Nationalmannschaft und vor allem Dirk Nowitzki.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Tanja Ruhland: Ich war immer relativ brav. An unseren Abitur-Streich kann ich mich noch gut erinnern. Wir hatten das Thema "Feliz navidad", wir haben so Pseudo-Schneeflocken, die sich mit Wasser auflösten, im ganzen Schulhof verteilt. Die Schule war dann die ersten drei Stunden gesperrt und wir haben niemanden rein gelassen, auch von den Lehrern keinen.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Tanja Ruhland: Promi, oh je. Ich denke, man weiß nie, wie die persönlich oder privat sind. So gesehen wäre Johnny Depp ganz witzig, weil er einen coolen Humor hat - in den Filmen zumindest. Oder doch Dirk Nowitzki, wie er es soweit gebracht hat. Das wäre bestimmt ein ganz interessantes Gespräch.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Tanja Ruhland: Was man als Kind nie gern hört: Räum dein Zimmer auf!

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Tanja Ruhland: Vom ersten Gehalt habe ich mir ein kleines Notebook angeschafft, das ich mit zur Ausbildung genommen habe.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Tanja Ruhland: Bei Schokoladenkuchen.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Tanja Ruhland: Bei uns läuft fast jeden Abend unter der Woche "Grey's anatomy", da haben wir fast alle Staffeln mehrmals durch, das ist immer noch Pflichtprogramm. So was wie die Simpsons, da habe ich den falschen Humor, das finde ich nicht witzig.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Tanja Ruhland: Ich lese sehr gerne und auch sehr viel. Sehr viel Unterhaltungsliteratur, in Richtung Fantasy. Das letzte Buch war "Eragon". Auch Sticken oder Nähen mache ich sehr gerne.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Tanja Ruhland: ... mit meiner Oma und meinem Opa einen schönen Wochenendausflug machen. Ich vermisse die zwei schon sehr. Mein Opa ist vor drei Jahren gestorben, meine Oma ist leider schon länger tot. Ich war als Kind sehr gerne bei meiner Oma. Da war es schon schwer, sie so früh gehen lassen zu müssen.

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