31.03.2020 - 17:46 Uhr
Theuern bei KümmersbruckSport

Kein Wort zum Sport: Eva Kölbel

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät die Stürmerin des Fußball-Landesligisten TSV Theuern, warum sie sich gerne mal mit Lena Meyer-Landrut treffen würde und warum sie "Bauer sucht Frau" so schön findet.

Eva Kölbel.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Mit 6 Jahren begann sie bei ihrem Heimatverein ASV Schwend mit dem Fußballspielen, wechselte mit 13 in die Mädchenmannschaft des Nachbarclubs SV Illschwang und kam drei Jahre später nach Theuern zur JFG Mittleren Vils. Seit 2015 spielt Stürmerin Eva Kölbel für den TSV Theuern, mit dem sie gleich in ersten Jahr den Aufstieg in die Frauen-Landesliga feierte. Die 22-Jährige wohnt in Ursensollen und arbeitet beim Stadtjugendamt in Amberg.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Eva Kölbel: Aufgewachsen bin ich in Betzenberg, einem kleinen Dorf mit 45 Häusern im Birgland, wo jeder jeden kennt. Genau dieses Familiäre gefällt mir besonders. Wenn man sich auf der Straße begegnet, grüßt man sich nicht nur kurz im Vorbeigehen, sondern bleibt stehen und redet miteinander.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Eva Kölbel: Ich bin sehr hilfsbereit und schaue, dass es den Leuten in meinem Umfeld gut geht. Und ich bin sehr optimistisch.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Eva Kölbel: Vielleicht hätte ich in der Vergangenheit öfter mal "nein" sagen sollen. Das habe ich mir jetzt vorgenommen, in Zukunft besser zu machen.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Eva Kölbel: Als Kind hatte ich eigentlich keine Vorbilder. Heute würde ich sagen: meine Eltern! Ich finde es ziemlich cool, wie sie mich und meine kleinen Geschwister erzogen und uns Dinge beigebracht haben. So möchte ich auch einmal werden...

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Eva Kölbel: Ich wünschte, ich könnte da jetzt etwas Tolles berichten. Aber ich war immer ein viel zu großer Schisser, um etwas anzustellen. Gut war aber der Abistreich: Da haben wir Weihnachten im Sommer nachgefeiert und alle Leute mit Mehl beworfen – als Schneeersatz.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Eva Kölbel: Mit Lena Meyer-Landrut. Ich glaube, sie ist ziemlich cool. Ich mag ihre Musik und hatte schon Karten für ein Konzert, das allerdings abgesagt wurde. Hoffentlich wird es bald nachgeholt.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Eva Kölbel: Da hatten sich meine Eltern was Tolles ausgedacht. Ganz oft, wenn ich gefragt habe, ob ich etwas machen oder irgend wohin darf, kam ein "natürlich". Und noch während ich mich gefreut habe, wurde ein "nicht" nachgeschoben. Das hat mich wahnsinnig aufgeregt.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Eva Kölbel: Mein erstes Geld verdiente ich bei einem Ferienjob an einer Autobahnraststätte – als Tellerwäscherin. Damit habe ich mir eine Spiegelreflexkamera gekauft. Fotografieren ist ein großes Hobby. Und Siegprämie? Die hat es leider noch nie gegeben, da muss ich mal mit dem Coach sprechen... (lacht)

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Eva Kölbel: Bei Teeblättern. Mittlerweile kann ich die ganz gut selbst machen. Aber an die meiner Mama kommen sie natürlich nicht ran. Mama ist nämlich Konditorin.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Eva Kölbel: Ich schaue ganz gerne "Bauer sucht Frau" und finde es so schön, wie sich die Bauern freuen, wenn sie eine Frau gefunden haben. Sonst läuft im Hintergrund oft Fußball, Dart oder American Football. Mein Freund hat so ziemlich alle Sportpakete gebucht. Gar nicht mag ich "Dschungelcamp" und finde es unter aller Sau, was die da mit den Leuten machen. Die tun mir richtig leid.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Eva Kölbel: Neben Fußball generell Sport, ich gehe viel laufen und probiere gerne auch mal was Neues aus, letztens war ich beim Bouldern. Ich mache auch gerne kreative Sachen wie Fotografieren oder Arbeiten mit Holz. Zurzeit besuche ich mit einer Freundin einen Krippebaukurs.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Eva Kölbel: ...eigentlich nichts anders machen. Mir geht es sehr gut, im letzten Jahr hat sich beruflich und privat alles gut entwickelt, da haben sich zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Türen geöffnet.

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