08.04.2019 - 14:09 Uhr
Thumsenreuth bei KrummennaabSport

SG Thumsenreuth verpasst Zweitliga-Aufstieg

Die die Luftpistolenschützen der Schützengesellschaft 1898 Thumsenreuth haben den Aufstieg von der Bayernliga Nord-Ost in die 2. Bundesliga verfehlt. Beim Qualifikationsschießen fehlte nicht viel zum Erfolg.

Die Luftpistolenmannschaft der SG Thumsenreuth war mit ihren hoffnungsvoll gestimmten Fans zur Olympiaschießanlage nach München-Hochbrück angereist. Trotz des verpassten Aufstiegs kann Mannschaftsführer Karl Greger (Dritter von rechts) mit seiner Truppe zufrieden sein. Sonja Weiß (Dritte von links) überzeugte mit starken Ergebnissen.
von Autor ATTProfil

Aus den vier Ligen Bayerns hatten je zwei Mannschaften die Startberechtigung für das Qualifikationsschießen zur 2. Bundesliga in München-Hochbrück erworben. Von den acht Mannschaften stiegen die drei besten in die 2. Bundesliga Süd auf. Die SG Thumsenreuth reiste als Meister ihrer Liga hoffnungsvoll mit ihrer Stammbesetzung an. Viele der Teilnehmer waren den Thumsenreuthern aus ihren Wettkämpfen in der 1. und 2. Bundesliga in den vergangenen Jahren bekannt. Es mussten zwei Serien mit je 40 Schuss absolviert werden. Die Ergebnisse wurden dann zusammengezählt.

Die Probeserien der Schützen waren vielversprechend - es fielen viele Zehner. Doch die Wettkampfserien brachten die Ernüchterung. Der in der Bayernliga beste Schütze, Lukas Spachtholz, fand sich absolut nicht zurecht und blieb weit hinter seinem Ligaschnitt von 377 Ringen zurück. Mit 364 und 361 Ringen ging er vom Stand. Mannschaftsführer Karl Greger als Ältester der Gruppe punktete mit beständigen Ergebnissen: 367 und 366 Ringe zeigte der Bildschirm an. Neuling Andreas Heinz musste sich erst zurechtfinden: Nach 354 Ringen im ersten Durchgang folgten ordentlichen 363 Ringen. Für Bernhard Stock war es ein gebrauchter Tag. Auch er blieb hinter seinen Möglichkeiten zurück. 358 und 353 Ringe waren seine Ergebnisse.

Beste Schützin des Tages war überraschend Sonja Weiß: Nachdem sie bereits im ersten Durchgang mit 371 Ringen aufwartete, steigerte sie sich im zweiten Durchgang auf 377 Ringe. Im Gesamtergebnis blieb für die SG-Mannschaft mit 3634 Ringen der vierte Platz. Dritter wurde die Mannschaft von Ebersdorf (Coburg) (3664) hinter dem Bogensportverein Grund (Passau) und der Hauptschützengesellschaft München (3701). Damit blieben die Thumsenreuther Schützen weit hinter ihren Ergebnissen von 2014 mit 3695 Ringen zurück.

Allerdings reichte es auch damals nicht für einen Aufstieg. Bedauerlich ist, dass durch den verpassten Aufstieg die weiteren Thumsenreuther Teams nicht in höhere Ligen aufsteigen können, da nur eine Mannschaft eines Vereins in einer Liga schießen darf.

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