10.05.2019 - 16:42 Uhr
TirschenreuthSport

Auf- und Abstieg ein Thema im Derby

Mit dem Überraschungserfolg gegen Mistelbach kamen die Kreisstädter dem Ziel direkter Klassenerhalt wieder ein großes Stück näher. Jetzt geht es am Sonntag aber zum SV Poppenreuth.

Das Hinspiel zwischen dem FC Tirschenreuth und dem SV Poppenreuth endete 1:1. Hier setzt sich der Tirschenreuther Andreas Gradl (links) gegen den Poppenreuther Josef Kotrba durch. Am Sonntag geht es im Rückspiel für beide Mannschaften um sehr viel. Der FC braucht die Punkte im Abstiegskampf und der SV schielt noch auf den begehrten Aufstiegsrelegationsplatz.
von Autor AXSProfil

"Die drei Punkte haben wir uns erkämpft", sagte Trainer Udo Schnurrer nach der wahnsinnigen Energieleistung seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende. "Mistelbach war uns spielerisch klar überlegen, aber dank unseres Kampfgeistes und der fast perfekten Chancenauswertung war der Sieg nicht unverdient", resümiert der Coach weiter. Mit dem Dreier hat man auch den direkten Konkurrenten aus Kulmbach auf den Relegationsrang geschoben.

Die beiden letzten Partien des Jahres werden jetzt zeigen, ob die Relegationsspezialisten vom FC wieder in ihrer "Lieblingsdisziplin" ranmüssen, was man eigentlich um jeden Preis vermeiden möchte. Am Sonntag (Anstoß 16 Uhr) geht es im Endspurt zu den ambitionierten Poppenreuthern. Im Derby werden beide Teams alles geben, da für die Hausherren noch die Chance auf die Relegation zur Landesliga besteht. "Wir müssen wieder das Maximum raushauen und dürfen uns keine Fehler erlauben, dann ist vielleicht auch gegen Poppenreuth was drin", schaut Udo Schnurrer voraus.

Im Aufgebot ändert sich relativ wenig. Fabian Büttner fehlt weiterhin rotgesperrt. Dafür kehrt Silvan Wimmer nach einer kurzen Verletzungspause wieder ins Team zurück. Aufgebot FC Tirschenreuth:Siegert, Trißl, Schön, Hofweller, Taskiran, Popp, Özdemir, Sammüller, Fantaye, Gradl, Bauer, Kahrig, Zeus, Wimmer

In den vergangenen drei Spielen gingen die Vorgaben des Poppenreuther Trainers Vaclav Peroutka in Erfüllung, dreimal gab es Siege. Der SV Poppenreuth liegt in der Bezirksliga Oberfranken Ost auf Rang drei nur einen Punkt hinter der BSC Saas-Bayreuth. Im Derby gegen den FC Tirschenreuth soll auf jeden Fall ein Dreier eingefahren werden. Aber der Gegner sei dafür bekannt, dass er nicht das Spiel macht, sondern zunächst die Abwehr sichert und dann mit seinen schnellen Stürmern den Gegner auskontert, warnt Peroutka. Dies werde auch beim Gastspiel in Poppenreuth so sein, zumal Tirschenreuth noch dringend Punkte braucht, um nicht in die Relegation zu müssen.

Für die Poppenreuther Abwehr heißt es also höchste Aufmerksamkeit und vor allem den gefährlichsten Angreifer der Gäste, Antony Hofweller, nicht aus den Augen zu lassen. Poppenreuth möchte unbedingt die restlichen beiden Partien gewinnen und hofft auf einen Ausrutscher von Sass Bayreuth.

Trainer Peroutka kann wieder aus dem Vollen schöpfen. Vor allem seine Stürmer zeigten sich in den vergangenen Wochen von den besten Seiten, so dass kein Bedarf besteht, die Formation zu wechseln. Eventuelle Änderungen könnte es in der Abwehr geben, die vor allem in der zweiten Hälfte am letzten Sonntag einige Schwächen zeigte. Wer am Sonntag auflaufen wird, entscheidet Trainer Peroutka erst am Spieltag.Aufgebot SV Poppenreuth:Repcik, Bejdak, Kule, Sticht, Kycek, Holub, Kotrba, Koncal, Peroutka, Joza, Krlicka, Stanek, Andel, Klapuch, Plachy, Fatty, Okla

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