14.05.2019 - 18:13 Uhr
TirschenreuthSport

Bachmeier mit zwei Medaillen

Erfahrung war gefragt, und die zeigten die Tirschenreuther Schwimmer in Regensburg. Es lief aber auch nicht alles glatt.

Kathrin Bachmeier ist in toller Form, die sie in Regensburg unter Beweis stellte.
von Autor RBGProfil

Ein ereignisreiches Wochenende mit vielen Höhepunkten und einigen wenigen Enttäuschungen liegt hinter den Aktiven des Tirschenreuther Schwimm- Clubs. Neben vier Medaillenplätzen, drei Vereinsrekorden und insgesamt 22 Top-Ten-Platzierungen überzeugte die 16-köpfige Mischung der Kreisstädter aus etablierten Kräften und jungen Talenten mit einer Fülle persönlicher Bestleistungen.

Aus acht Nationen

Das internationale Arena-Meeting im Regensburger Westbad zählt mittlerweile zu den qualitativ hochkarätigsten Langbahn-Wettkämpfen im gesamten süddeutschen Raum. Entsprechend schwer war es, sich in diesem illustren Teilnehmerfeld mit Sportlern aus acht Nationen zu behaupten. Gefragt waren diesbezüglich vor allem die Routiniers im TSC- Aufgebot. Und diese wurden ihrer Aufgabe auch gerecht. Kathrin Bachmeier siegte über 200m Freistil in starken 2:12,95 vor ihrer Mannschaftskameradin Viktoria Bogner mit nicht weniger hervorragenden 2:13,45 und holte zudem Bronze über die 100m in 1:00,62. Das 50m Freistilfinale der Damen verpasste sie nach 28,26 als Zehnte bei einer äußerst engen Entscheidung, konnte dafür aber über 100m Schmettern als Sechste mit 1:10,12 überzeugen. Viktoria Bogner schwamm über 100 und 200m Rücken mit 1:13,68 und 2:38,19 als Siebte beziehungsweise Fünfte jeweils neuen Vereinsrekord und schloss die 100m Freistil nach 1:02,03 ebenfalls als Fünfte ab.

Über seinen ersten Vereinsrekord überhaupt durfte sich der 17- jährige Kilian Züllich nach 0:32,03 über die 50m Brust freuen. Wie nahe Freude und Enttäuschung beieinander liegen musste er angesichts der Tatsache erkennen, dass er mit dieser Zeit am letzten Qualifikationswochenende ganze sechs Hundertstel unter der Teilnahmenorm für die deutschen Jugendmeisterschaften blieb. Schloss Züllich die 200m Brust nach 2:49,23 als Neunter ab, so verpasste mit dem drei Jahre jüngeren Fynn Legat der zweite Brustspezialist im TSC-Aufgebot hier als Vierter seiner Altersklasse mit 2:47,94 Edelmetall knapp. Besser machte es Legat über die 100m Brust: 1:16,68 brachten ihm hier die Bronzemedaille. Seitens der TSC-Jungs fällt aktuell noch der erst 12-jährige Leonhard Fütterer besonders ins Auge. Der trainingsfleißige und technisch versierte Hoffnungsträger landete über die anspruchsvollen 100 und 200m Schmettern mit 1:24,43 und 3:10,65 auf den Plätzen sieben und sechs.

Respektable Leistungen

Bei den Damen lieferten im Jahrgang 2002 Annika Brech als Sechste über 100 und 200m Brust (1:26,85/3:02,53) und Lena Rath als Sechste über 200m Schmettern (2:55,84) und Zehnte über 200m Freistil (2:25,59) ebenso respektable Leistungen ab wie die 15-jährige Daria Codlova als jeweils Siebte über 100 und 200m Brust (1:25,03/3:04,98). Ebenfalls auf den Bruststrecken schwamm sich Marlene Züllich (14) mit 1:29,01 und 3:13,72 als Achte und Neunte in die Spitzengruppe. Gleiches gelang der erst 10-jährigen Vanessa Makariusova als Zehnte über die 50m Brust (0:53,13). Gerade die jüngeren TSC- Starter unterstrichen mit ihren persönlichen Langbahn-Bestzeiten ihre Optionen für die anstehende Freibadsaison.

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