05.10.2018 - 14:29 Uhr
TirschenreuthSport

David gegen Goliath im Oberpfalz-Derby

Nachbarduell in der Bezirksliga Oberfranken Ost: Das Kellerkind FC Tirschenreuth empfängt das Spitzenteam SV Poppenreuth.

Mit der Rückkehr von Tobias Sammüller (links, Szene aus der Partie gegen den FSV Bayreuth) verknüpft FC-Trainer Udo Schnurrer große Hoffnungen vor dem Derby gegen den SV Poppenreuth.
von Externer BeitragProfil

(axs/rez) Der FC Tirschenreuth hat sich am vergangenen Wochenende endlich wieder einmal einen Punkt erkämpft. Das 1:1 in Mistelbach bringt die Kreisstädter zwar in der Tabelle nicht wirklich voran, sollte aber Auftrieb für die kommenden Aufgaben geben. Die erste davon kommt in Form des SV Poppenreuth am Sonntag in den Sportpark (Anstoß um 16 Uhr). Trainer Udo Schnurrer weiß zwar um deren Spielstärke, sieht aber dennoch Chancen für sein Team.

"Am Ende müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein", ordnet FC-Coach Schnurrer das Remis in Mistelbach ein. Denn in der zweiten Hälfte war zwar ordentlich Glück aufseiten der Schwarz-Gelben, dennoch hätte man das Spiel mit der Großchance von Daniel Lauterbach kurz vor Schluss sogar noch gewinnen können. "Ich habe auf jeden Fall eine aufsteigende Tendenz gegen einen guten Gegner gesehen", zeigt sich Schnurrer optimistisch.

Schnurrer will Heimsieg

Am Sonntag kommt das nächste Spitzenteam in die Kreisstadt. Pünktlich zum Derby hat der SV Poppenreuth seine Form gefunden und mischt ganz oben mit. Besonders die technische Klasse und Spielstärke sind für Trainer Schnurrer die wichtigsten Qualitäten der Gäste. Aber er will sich auf keinen Fall verstecken: "Wir haben in der Vergangenheit bewiesen, dass wir auch mit diesen Teams mithalten können." Sein erklärtes Ziel ist ein Heimsieg.

In den Kader kehren definitiv Elias Schornbaum und Tobias Sammüller zurück. Besonders Letzterer soll mit seiner Geschwindigkeit für Gefahr sorgen. Hinter einigen Akteuren stehen nach wie vor Fragezeichen.

Zufrieden zeigte sich Poppenreuths Trainer Vaclav Peroutka sowohl mit dem Spiel als auch dem Ergebnis vom letzten Wochenende. Die taktischen Vorgaben wurden erfüllt, und auch die in den letzten Spielen gezeigte Schlafmützigkeit nach dem Seitenwechsel war diesmal nicht gegeben. Zu bemängeln blieb lediglich, dass die Konterchancen nicht genutzt wurden und so das Spiel bis zum Ende spannend blieb.

Nun geht es zum Oberpfalz-Derby nach Tirschenreuth. Die Gastgeber stehen zwar das Tabellenende, haben ihre Partien aber zumeist recht knapp und unglücklich verloren. Das auch ein Tabellenletzter gefährlich werden kann, zeigte die Partie vor zwei Wochen in Regnitzlosau. Peroutka warnt deshalb davor, den Gegner zu unterschätzen. Man sollte trotz eventueller Überlegenheit nie die Abwehr vernachlässigen, denn die Gastgeber beherrschen das Konterspiel ganz gut.

Peroutka muss weiter auf die Langzeitverletzten Krupicka und Antonyuk verzichten, ein Spiel muss Petr Holub noch zusehen, ein Urteil gegen Dominik Bejdak ist noch nicht gesprochen. Tomas Klapuch absolvierte am letzten Wochenende seine ersten 30 Minuten in einem Pflichtspiel und zeigte, dass er eine Verstärkung für den SVP werden kann. Ansonsten sind wieder die Mannen vom letzten Wochenende gefragt, die ihre Aufgabe aber bestens erledigten.

Aufgebot FC Tirschenreuth: Siegert, Kahrig, Trißl, Gradl, Illner, Taskiran, Özdemir, Zeus, Gleißner, E: Schornbaum, Sammüller, Hofweller, Lauterbach, M. Wölfl

Aufgebot SV Poppenreuth: Repcik, Kule, Fatty, Klapuch, Sticht, Kycek, Andel, Kotrba, Koncal, Peroutka, Plachy, Weber, Okla, Jammeh

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.