Tirschenreuth
05.04.2019 - 22:40 Uhr

Derby bei den Sportfreunden

In Kondrau steigt am Sonntag der Nachbarkampf gegen den Tabellendritten TSV Konnersreuth. Die Gäste müssen punkten, wenn sie am Führungsduo der Kreisliga Süd dranbleiben wollen.

Die Sportfreunde Kondrau empfangen am Sonntag den Nachbarrivalen TSV Konnersreuth. Das Hinspiel im August 2018 gewannen die Konnersreuther mit 4:0. Hier setzt sich Matthias Härtl (links) gegen die Kondrauer Jakub Ryba und Safak Goybulak (rechts) durch. Bild: hho
Die Sportfreunde Kondrau empfangen am Sonntag den Nachbarrivalen TSV Konnersreuth. Das Hinspiel im August 2018 gewannen die Konnersreuther mit 4:0. Hier setzt sich Matthias Härtl (links) gegen die Kondrauer Jakub Ryba und Safak Goybulak (rechts) durch.

Glück gehabt TSV Konnersreuth (3./43 Punkte): Das magere Remis in Wunsiedel hatte keine Folgen, weil auch das Führungsduo FC Rehau (1./49) und VfB Arzberg (2./46) nicht über Punkteteilungen hinauskam. Um weiter dranzubleiben, ist ein Sieg bei den Sportfreunden Kondrau (4./32) Pflicht, zumal die beiden führenden Teams Heimrecht genießen. Spielfrei ist der FC Lorenzreuth.

SpVgg 13 Selb - ASV Wunsiedel So. 13.00 Uhr

Mit der Nullnummer gegen den Tabellenzweiten VfB Arzberg war Trainer Stefan Rogler einverstanden. "Kämpferisch war alles in Ordnung, nur spielerisch müssen wir uns noch steigern." Den Gegner schätzt Rogler als "eine ganz harte Nuss" ein, der offenbar gut drauf ist. Mit einem Heimsieg würden die Gastgeber dem Klassenerhalt ein großes Stück näherrücken. Allerdings bleibt die Personallage extrem angespannt. Kollege Fabian Bartl erwartet einen selbstbewussten Partner, gerade nach dessen Remis gegen eine Spitzenmannschaft. "Das wird ein Spiel auf Augenhöhe", glaubt Bartl. "Wir versuchen, etwas Zählbares mitzunehmen, um den Abstand zu den gefährdeten Rängen zu halten." Es fehlt nur Daniel Wilhelm.

VFC Kirchenlamitz - TuS Förbau So. 15.00 Uhr

Nach einer extrem langen Winterpause sehnen die Hausherren den Punktspielstart herbei. "Förbau wird uns zeigen, wo wir leistungsmäßig stehen", ist Trainer Bernd Lauterbach sicher. "Es wäre fatal, den glatten 4:1-Vorrundensieg als Maßstab zu nehmen." Um nicht unerwartet in Bedrängnis zu kommen, wäre ein Heimsieg enorm wichtig. Auf einen gelungenen Auftakt blicken die Gäste zurück. Da auch die Konkurrenz gewann, bleibt aber die Lage unverändert prekär. "Deshalb wäre es wichtig, im Derby siegreich nachzulegen", sagt Spielleiter Stefan Dill. "Gelingt uns eine ähnliche Leistung wie zuletzt, sind wir nicht chancenlos."

VfB Arzberg - SG Marktredwitz So. 15.00 Uhr

"Beim eher unansehnlichen Spiel in Selb besaßen wir trotzdem ein paar Gelegenheiten, die aber leichtfertig vergeben wurden", blickt VfB-Spielleiter Sven Riedl auf das 0:0 zurück. Jetzt heißt es, gegen den Aufsteiger in die Spur zu kommen. Die Personallage bleibt jedoch weiterhin angespannt. "Wir müssen konzentrierter und kompromissloser verteidigen sowie mutiger nach vorne spielen als zuletzt gegen Lorenzreuth", fordert SG-Spielleiter Boban Sabovic. "Da wir personell erneut improvisieren müssen, sind die Hausherren klarer Favorit."

SF Kondrau - TSV Konnersreuth So. 15.00 Uhr

Laut Tabelle eigentlich ein Spitzenspiel, stehen sich doch der Vierte und Dritte gegenüber. Aber die Differenz von elf Punkten sagt etwas anderes aus. "Um die Gäste in der Tabelle vielleicht noch einzuholen, muss natürlich ein Sieg her. Allerdings waren die letzten Aufeinandertreffen alles andere als erfolgreich", weiß SF-Spielleiter Philipp Hopfner. "Aber das wollen wir diesmal unbedingt ändern." Spielertrainer Ryba und Fischbach sind fraglich. "Mit einem Sieg in Wunsiedel hätten wir gegenüber dem Führungsduo Boden gutmachen können", ärgert sich TSV-Spielleiter Florian Neumann. "Wir waren feldüberlegen, vergaben aber überhastet und auch unglücklich beste Chancen." Das muss in Kondrau unbedingt besser werden, um den angestrebten Sieg einzufahren. "Wichtig wird es sein, den Hausherren nicht ins offene Messer zu laufen." Einige Spieler plagen sich mit kleineren Blessuren herum.

SV Mitterteich II - FC Marktleuthen So. 15.00 Uhr

Zwei Niederlagen in Folge sorgen dafür, dass die arg ersatzgeschwächte "Zweite" plötzlich unter Druck gerät. "Gegen den Tabellenletzten ist ein Sieg Pflicht", fordert SV-Vorsitzender Roland Eckert. Da diesmal die A-Junioren und die Landesliga-Mannschaft nicht zeitgleich spielen, braucht man nicht noch einmal auf Routiniers zurückgreifen. "Uns ist bewusst, dass die Partie kein Selbstläufer wird, geht es doch für die Gäste um die vermutlich letzte Chance auf den direkten Klassenerhalt." Um die Rote Laterne abzugeben, müssen die Gäste unbedingt einen Sieg einfahren. Trainer Martin Matuschak fordert erneut Leidenschaft und Kampfbereitschaft wie zuletzt gegen Kondrau. Der Einsatz von Lapschin und Hegner ist fraglich.

FC Rehau - SV Steinmühle So. 15.00 Uhr

Da zuletzt auch die Konkurrenz patzte, blieb die Tabellensituation unverändert. Eine weitere Nullnummer darf sich der Spitzenreiter aber nicht leisten. Gegen den vom Abstieg bedrohten Gast ist ein Dreier Pflicht. Einsatz, Laufbereitschaft und Einstellung passten bei Steinmühle beim Sieg gegen Mitterteich II. "Diese Eigenschaften werden auch beim Tabellenführer nötig sein, um wenigstens einen Zähler zu ergattern. Zur falschen Zeit kommt für SV-Trainer Thorsten Meier der Punktverlust des Tabellenführers vor Wochenfrist. "Rehau wird mit aller Macht auf Sieg spielen. Nicht nur deshalb reisen wir als krasser Außenseiter an. Aber wir haben nichts zu verschenken." Etliche Spieler sind angeschlagen.

FC Schwarzenbach - SpVgg Wiesau So. 15.00 Uhr

"Nachdem wir in Förbau eine enttäuschende Vorstellung ablieferten, erwarte ich von der Mannschaft ein ganz anderes Auftreten", verstärkt Trainer Santiago da Silva den Druck. "Wir wissen, was gegen Wiesau auf uns zukommt." Dem vorhandenen Kader traut der Coach den angepeilten Sieg aber durchaus zu. Aufgrund einer tollen kämpferischen Leistung verdienten sich die Gäste den Punkt gegen Rehau redlich. "Gelingt es uns, eine ähnliche Vorstellung abzuliefern, sind wir nicht chancenlos", glaubt SpVgg-Vorsitzender Alfred Klarner. "Entscheidend wird sein, das starke Offensivtrio in den Griff zu bekommen, dann ist ein Punkt drin." Am Kader ändert sich nichts.

 
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