29.03.2019 - 15:35 Uhr
TirschenreuthSport

FC zu Gast beim Titelanwärter

Ein verschossener Elfmeter, dazu der kurzfristige Ausfall des Topstürmers: Der Auftakt des FC Tirschenreuth nach der Winterpause war noch etwas holprig. Nun folgt eine äußerst schwierige Aufgabe.

Anthony Hofweller verletzte sich vor dem Spiel gegen Kirchenlaibach bei einer Kollision beim Aufwärmen mit einem Teamkollegen.
von Autor AXSProfil

Am Ende stand am vergangenen Spieltag ein 0:0 gegen Kirchenlaibach, das dem FC Tirschenreuth nicht wirklich weiterhalf. Die Kreisstädter rutschten damit vorübergehend auf den Relegationsplatz in der Bezirksliga Oberfranken Ost ab. Und am Wochenende wartet eine scheinbar unlösbare Aufgabe mit dem Titelanwärter Saas Bayreuth. Noch dazu spitzt sich die personelle Lage beim FC dramatisch zu.

„Ein Sieg wäre nicht unverdient gewesen“, haderte Trainer Udo Schnurrer nur kurz mit dem torlosen Remis gegen Kirchenlaibach. Seine Mannschaft hat gut gekämpft, aber aktuell fehlen einfach die Mittel im spielerischen Bereich, um einen Gegner zu knacken. Dazu kamen der verschossene Foulelfmeter von Özdemir sowie der kurzfristige Ausfall von Top-Stürmer Hofweller. Er war beim Aufwärmen mit Abwehrspieler Alexander Bauer zusammengestoßen und konnte nicht mitwirken. „Positiv war, dass wir wenigstens zu Null gespielt haben“, freute sich der Trainer zumindest über die Defensivleistung.

Jetzt steht das Auswärtsspiel bei Saas Bayreuth an. Die Franken kämpfen um den Titel und gehen als eindeutiger Favorit in die Partie. „Sie haben kaum Schwachpunkte in ihren Reihen“, blickte Schnurrer auf die Stärke des Gegners voraus. Er will mit seinem Team lange die Null halten und vielleicht ein paar Nadelstiche setzen.

„Bei den Verletzten kommt es leider knüppeldick“, musste Schnurrer mit Blick auf sein Lazarett zugeben. Lauterbach und Marco Wölfl sind weiterhin langzeitverletzt, für Andreas Zeus und Alexander Wölfl kommt ein Einsatz ebenfalls zu früh, und dann fallen auch noch Hofweller und Özdemir aus. Außerdem hat sich Elias Schornbaum ins Ausland verabschiedet, und Nachwuchsspieler Schön ist selbst im Einsatz. Ein finales Aufgebot wird erst kurzfristig zusammengestellt.

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